Aschau – Der Geh- und Radweg entlang der Tanzschule und des Gesundheitszentrums wird immer wieder von Autofahrern als Parkplatz missbraucht. Zweiter Bürgermeister Manfred Römer monierte bereits im Juli, dass die Markierung hier so schlecht beziehungsweise teilweise verwaschen sei, dass die Autofahrer diese Fläche nicht als Geh- und Radweg wahrnehmen.
Es geht auch billiger
Deshalb wurde in der Oktober-Sitzung bereits eine rote Fahrbahnmarkierung oder eine Pflasterung der Fläche mit roten Steinen vorgeschlagen. Dafür würden Kosten von rund 10000 Euro anfallen. Das erschien dem Gemeinderat als zu kostspielig und die Verwaltung wurde aufgefordert, nach Alternativen zu suchen.
Bürgermeister Salzeder berichtete, dass Josef Streck von der Polizeiinspektion Waldkraiburg gesagt habe, dass rote Einfärbungen der Fahrbahn nur an Einmündungen und Kreuzungen verwendet werden sollen, an denen die Vorfahrt der Radler hervorgehoben werden soll. Dies werde zudem nur dann angeordnet, wenn es dort vermehrt zu Unfällen gekommen ist. Streck schlug vor, die weißen Linien nachzuziehen und an die Vernunft der Bürger zu appellieren.
Die Verwaltung hatte entsprechende Informationen eingeholt und Bürgermeister Salzeder informierte, dass das Einfräsen einer weißen Linie rund 1500 Euro, das Pflastern einer weißen Linie rund 2500 Euro kosten würde. Die Verwaltung schlug deshalb das Einfräsen vor und Zweiter Bürgermeister Manfred Römer hofft, dass sich mit Hilfe der weißen Linie das auch bei den Autofahrern „in den Köpfen einfräst“, dass an dieser Stelle kein Parkplatz ist.hsc