Taufkirchen – Die Jahreshauptversammlung des Imkervereins gab Zeugnis von den vielen Aktivitäten, zu den besonders erfreulichen zählt die Ausbildung von Jungimkern. An fünf konnte Vorstand Josefa Fill Jungimkerzertifikate überreichen. Alle haben 15 Kurstage erfolgreich absolviert und wurden zu begeisterten Bienenfreunden.
Die Imkerausbildung abgeschlossen haben Renate Niedermaier, Bernd Marczynski, Petra Danner und Josef und Marianne Seidl. Außerdem schlossen sich sechs neue Mitglieder dem Verein an.
Schriftführer Konrad Stenger erinnerte im Rückblick unter anderem an den Besuch der Silvesterfeier und den Bienenmarkt in Aham, an die Beteiligung bei weiteren Veranstaltungen. Die Standschau bei Ferdinand Kaltner war sehr gut besucht, ebenso die monatlichen Stammtische mit aktuellen Vorträgen. Der Kassenbericht von Franz Schatzeder zeigte ein positives Ergebnis auf.
Neuer Stellvertreter
Einstimmig wurde Josefa Fill als Vorsitzende wiedergewählt. Nach 26 Jahren als Stellvertreter stellte sich Albert Hager nicht mehr zur Wahl. Dieses Amt übernimmt Ferdinand Kaltner. Kassier Franz Schatzeder und Schriftführer Konrad Stenger machen weiter, auch die Kassenprüfer Anton Erl und Hans Pointl. Als Delegierter für den Kreis löste Bernd Marczynski Fritz Thumser ab.
Die Vorsitzende verabschiedete Albert Hager mit einem Geschenkkorb. In ihrer Vorschau auf das neue Bienenjahr stellte Fill das Projekt „Jungimkern auf Probe“ vor. Die beiden Anfängerkurse, die Sebastian Grill leitet, finden in Taufkirchen am 7. Februar und 18. März statt. Praktisches Imkern können die begeisterten Jungimker dann mit den erfahrenen Imkern Hajo Helms und Elisabeth Stuiber gemeinsam erarbeiten.
Guter Honigertrag
Anton Erl sprach über das Bienenjahr 2017, der Honigertrag fiel gegenüber den letzten Jahren wieder gut aus. Blühende Rapsfelder und die Waldtracht bis Anfang August belohnten die Arbeit der Imker. Der Varroamilbenbefall hielt sich in Grenzen. So können starke Bienenvölker eingewintert werden.
Bürgermeister Jakob Bichlmaier sprach den Imkern große Wertschätzung und Respekt aus und versprach auch weiterhin die Unterstützung der Gemeinde. Pro Jahr überreicht die Kommune einem Neuimker zum Start ein Bienenvolk.