Gars – Der rüstige Jubilar stammt aus Kröning, Kreis Landshut und wuchs als jüngstes von zehn Kindern auf einem landwirtschaftlichen Hof auf. Da sein Vater bereits früh verstarb, war es in der Zeit des Krieges kein einfaches Leben für die Familie. Albert Rieder musste daher in seinen jungen Jahren bereits viel in der Landwirtschaft mithelfen und entschied sich daraufhin für eine Lehre zum Landwirt.
Nach seiner Wehrausbildung in Reichenhall 1959 absolvierte er eine Ausbildung zum Bankkaufmann in Wendelskirchen und wurde anschließend Geschäftsführer, damals Rechner, der Raiffeisenbank in Tegernbach in der Hallertau. Albert Rieder zog es seit seinem Aufenthalt in Bad Reichenhall immer wieder in die Berge, wo er auch seine zukünftige Frau Franziska, die aus Teisendorf stammte, beim Skifahren kennenlernte. Auch beruflich wollte er sich mehr in die Alpenrichtung bewegen und wurde 1966 als „Rechner“ bei der Raiffeisenbank Gars angestellt. Seither wohnt er gemeinsam mit seiner Frau Franziska, die er im Oktober 1971 heiratete, im eigenen Haus in Gars. Aus der Ehe gingen drei Söhne hervor, welche den stolzen Großeltern bereits fünf Enkelkinder schenkten.
Bis 1996 Gemeinderat
Als in den 70er-Jahren das Ehrenamt der Raiffeisenbank abgeschafft wurde, übernahm Albert Rieder hauptamtlich die Vorstandschaft der Raiffeisenbank Gars. Ab Januar 1996 war er bis zu seiner Rente im Jahr 2002 Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank Haag-Gars-Maitenbeth.
Sein großes Interesse für den Markt Gars zeigte Albert Rieder auch in seiner Zeit als Gemeinderat von 1978 bis 1996 und erhielt für sein großes Engagement 1996 die Dankurkunde.
Im Ruhestand half er seinen Söhnen viel beim Hausbau und verbringt nun auch gerne Zeit mit seinen Enkelkindern. Bis heute liebt er die Berge und ist noch oft beim Wandern. Nicht nur körperlich ist der Jubilar noch topfit, auch den Umgang mit dem PC beherrscht er einwandfrei und liest die Heimatzeitung oft lieber online.