Nachruf

von Redaktion

Grünthal – Viele Trauergäste, angeführt von den Fahnen der Feuerwehr, der Krieger- und Soldatenkameradschaft, der Männerkongregation, den Schützen und dem Gartenbauverein, begleiteten Konrad Mittermeier auf seinem Weg zur letzten Ruhestätte.

Im Alter von 62 Jahren starb er nach längerer Krankheit im Mühldorfer Krankenhaus. Der „Überacker Konrad“ war er wegen seines ruhigen Wesen beliebt, er war zufrieden mit seinem Leben. Den Unfalltod seiner Freundin Rosmarie im Jahr 1974 aber überwand er bis zu seinem Tod nicht.

Er kam am 23. Januar 1954 als fünftes von acht Kindern auf dem Überackerhof in Schrottfurt zur Welt. Nach der Schulzeit erlernte er das Schreinerhandwerk, das er, nur unterbrochen von der Wehrzeit bei der Bundeswehr in Traunstein, bis 2004 als Geselle im gleichen Betrieb ausübte. Mit Holz arbeiten war seine große Leidenschaft, weitum bekannt waren seine selbst hergestellten Weihnachtskrippen.

Der Tod seines Bruders Willi im Jahr 2005 und der Schwester Irmgard 2011 rissen wieder tiefe Wunden in sein Leben. Abwechslung in seinen Alltag brachte ihm der Besuch bei seinen Unterbierwanger Hüttnfreunden. Eine Herzerkrankung schwächte seinen Körper zusehend und so war ein Leben in seinen eigenen vier Wänden trotz fürsorglicher Pflege seiner Schwester Elisabeth Gottbrecht in den letzten Wochen nicht mehr möglich.

Mehrere Krankenhausaufenthalte und das Pflegeheim Bayerischer Hof in Waldkraiburg waren seine letzten Stationen.

Pfarrer Michael Seifert zelebrierte mit Pfarrer Willi Mittermeier, dem Firmpaten des Verstorbenen, den Seelengottesdienst, umrahmt vom Kirchenchor. KSK-Vorsitzender Sebastian Höhler verabschiedete sich am Grab vom langjährigen Mitglied. fim

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