Tumor-Operation bei 98-jähriger Frau
Die wundersame Wundheilung
Faustgroß war der Hautkrebs auf Anna Kroihers Wange (linkes Bild). Die 98-Jährige war stark beeinträchtigt von dem malignen melanozytären Tumor. Als es vor drei Jahren mit ein paar roten Flecken anfing, wollte sie keine OP aus Angst vor dem Narkoserisiko und einer Infektion. Und weil eine offene Wunde geblieben wäre. Doch dieser „schwere blutende Sack“ nahm ihr die Lebensqualität. Dr. Reda Agha wagte als Einziger die Entfernung unter lokaler Betäubung. Ein halbes Jahr später ist nur noch eine kleine Kruste zu sehen (rechtes Bild). Die Wunde ist trocken und abgeheilt.
Mit roten Flecken im Gesicht kündigte sich bei Anna Kroiher vor drei Jahren eine bösartige Hautkrebserkrankung an. Die 98-Jährige lehnte eine OP zunächst ab – aus Angst vor den Risiken. Doch der Tumor wurde mit der Zeit faustgroß und beeinträchtigte sie schwer. Kein Arzt wagte, das Skalpell anzusetzen – bis auf Dr. Reda Agha. Heute ist die Stelle gut verheilt. Auch für Agha ein „medizinisches Wunder“.
Waldkraiburg – In zwei Operationen hat Dr. Reda Agha zuerst den faustgroßen malignen melanozytären und dann den kleineren darüber liegenden Tumor an Anna Kroihers Wange entfernt – unter lokaler Betäubung. Das Risiko einer Vollnarkose für die 98-Jährige wäre viel zu groß gewesen.