Der Krieger- und Soldatenverein Pürten hielt die Gedenkfeier zum Volkstrauertag nun zum zweiten Mal in St. Erasmus ab. Pater Ulrich Heroven zelebrierte den Gottesdienst in der Filialkirche. „Wenn auch niemand zum Gedenken gezwungen werden kann, so sehe ich es für einen wichtigen Auftrag, sich mit den dunkelsten Kapiteln unserer jüngeren Geschichte zu befassen“, sagte Bürgermeister Robert Pötzsch. Gedenken und Aufarbeitung seien keine Gegensätze, sondern gehören zusammen: „Auch um diejenigen zu würdigen, die als Unschuldige willkürlich verfolgt wurden oder ihren Einsatz gegen Gewalt, Diktatur, totalitäre Herrschaft und für demokratische Rechte und Freiheit mit ihrer Freiheit und dem Leben bezahlt haben.“ Am Kriegerdenkmal senkten sich bei der Kranzniederlegung die Fahnen und beim Lied vom „Guten Kameraden“ erhallten drei Salutschüsse zur Ehre der Toten.Foto bac