Kraiburg – Beim Kirchenzug zum Gedenkgottesdienst mit Pfarrvikar Emmeran Hilger wie auch beim Festzug zum Zweibrückenwirt marschierten voraus die Blaskapelle und Fahnenabordnungen, dann die Freunde vom Patenverein aus Bad Tölz und schließlich die Zimmerer in ihrer Zunfttracht.
Sieben verstorbene Mitglieder hatten die Zimmerer im abgelaufenen Vereinsjahr zu beklagen.
Aber mit Adrian Hilge, Daniel Huber, Manuel Mayer, Anton Roß junior, Thomas Steinhuber und Michael Weinbauer wurden auch sechs Neumitglieder per Handschlag aufgenommen, sodass der Verein jetzt 184 Mitglieder hat.
In seinem Jahresbericht bei der Generalversammlung erwähnte Erster Vorstand Franz Stenger, dass der Verein bei allen kirchlichen und weltlichen Festen dabei war. Der Kassenbericht von Harald Dunker zeigte, dass bei Einnahmen von rund 3500 Euro und Ausgaben von etwa 1500 Euro ein finanzielles Plus erwirtschaftet wurde und der Verein über geordnete Finanzen verfügt.
Vorstand Franz Stenger und Vorstandsmitglied Josef Auer zeichneten zahlreiche Personen für langjährige Mitgliedschaft aus. 30 Jahre beim Zimmererverein sind Christian Drexl, Anton Hinterholzner, Franz Oberwesterberger, Anton Roß und Lorenz Weidinger. Bereits 40 Jahre im Verein sind Hermann Getschberger, Edi Kästner, Anton Keilhaker, Georg Kohl, Josef Rotwinkler, Schorsch Stenger, Alois Wieser und Josef Wimmer, schon 50 Jahre Hans Unterforsthuber und bereits 60 Jahre Mitglied ist Matthäus Berndl.
Bürgermeister Dr. Herbert Heiml bezeichnete in seinem Grußwort den Zimmererverein „als Stütze im gesellschaftlichen Leben der Marktgemeinde“ und leitete dann die Neuwahlen, bei denen es wenig Veränderungen in der Vorstandschaft gab, völlig neu ist nur Robert Berger als Zweiter Vorstand.
Das Ergebnis: Erster Vorstand Franz Stenger, Zweiter Vorstand Robert Berger, Schriftführer Anton Roß, Kassier Harald Dunker, Kassenprüfer Franz Eder und Konrad Stenger, Fähnriche Günther Bräu und Franz Roß, Beisitzer Sepp Auer, Matthäus Berndl junior, Ralf Brodschelm, Anton Keilhaker, Ferdinand Maier senior, Josef Müller, Nikolaus Oswald, Franz Rannetsberger, Franz Stenger junior und Robert Wishuber.