Jettenbachs neue Bürgermeisterin, Maria Maier, erinnerte an die in den Kriegen vermissten und gefallenen Soldaten der Gemeinde. Mit einfühlsamen Worten mahnte das Gemeindeoberhaupt gegen das Vergessen des unsäglichen Leides der Kriegsfolgen. „Glücklich kann sich eine Gemeinde schätzen, wenn das steinerne Mahnmal nicht nur ein Grabstein ist“, so Maier. Gemeinsam mit dem Vorstand der Krieger- und Soldatenkameradschaft Jettenbach-Fraham legte sie einen Gedenkkranz nieder. Die Fahnenabordnungen (oberes Bild) der Soldatenkameradschaft Jettenbach-Fraham, Freiwilligen Feuerwehr Jettenbach, Katholischen Landjugend und der Drei Rosen Schützen bildeten einen würdigen Rahmen. Kanonier Jürgen Hagn feuerte zu den gesenkten Fahnen drei erschütternde Schüsse in den kalten Novemberhimmel. Auch spielte die Garser Blaskapelle. Der Volkstrauertag wurde auch in der Ebinger Martinskirche begangen. Den Gedenkgottesdienst, der vom Kirchenchor mit dem Organisten Konrad Kern musikalisch umrahmt wurde, zelebrierte Pater Lewinski. Bürgermeister Robert Pötzsch, der mit seinem Stellvertreter Richard Fischer und einigen Stadtratsmitgliedern nach Ebing gekommen war, hielt die Ansprache. Am Kriegerdenkmal legte Pötzsch im Namen der Stadt Waldkraiburg einen Kranz nieder. Die Egerländer Blaskapelle intonierte den „Guten Kameraden“, als sich die Fahnen an der Gedenkstätte senkten.cg/bac