Waldkraiburg und die Welt – Der neugegründete Fliegerclub Waldkraiburg-Ampfing plant den Bau eines kleinen Sportflugplatzes. Das berichtet die Zeitung in der Woche vor 50 Jahren.
Als Gelände eignet sich ein Areal zwischen Ampfing und Zangberg. Eine ähnliche Fläche gibt es auch in der Nähe von Kraiburg. Einer der ersten Fluggäste des neuen Clubs ist Altbürgermeister Hubert Rösler. In einer Cessna 172 startet er mit dem Waldkraiburger Kürschnermeister Richard Schlegel vom Flugplatz in Kirchdorf am Inn und schaut sich die Stadt Waldkraiburg erstmals von oben an.
Die Stadt- und Jugendkapelle Waldkraiburg konstituiert sich als eingetragener Verein, dem die Graslitzer Betriebskapelle als Stadtkapelle und die Jugendkapelle angehören, die seit einem Jahr im Aufbau ist. Vorsitzender des Vereins ist Bürgermeister Josef Kriegisch.
Schon mehr als zwölf Millionen Mark hat die städtische Kanalisation gekostet.
Im Herbst 1968 soll die neue Volksschule im Wohngebiet 4 (Waldkraiburg-Süd) fertig sein. Da geht die Stadt bereits an das nächste Schulbauprojekt, eine neue Volksschule für die ersten vier Klassen soll in der Nähe der Aussiger Straße entstehen.
Der „Juniorenkreis der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern“ wählt eine neue Vorstandschaft. Vorsitzender Fritz Schmidt regt die Umbenennung in „Juniorenkreis Inn-Salzachgau“ an.
„Ein Sportereignis, das seinesgleichen sucht“, titelt die Zeitung: Über 200 Kegler aus 34 Mannschaften treten beim Waldkraiburger Betriebskegelturnier an.
Ausführlich berichtet die Zeitung über die Heimatstube der Adlergebirgler, die Oberlehrer Fritz Pischel zusammen mit einem Archiv in zwei Räumen im städtischen Feuerwehrhaus aufgebaut hat.
Rudolf Linke bleibt Vorsitzender der Soldaten- und Kriegerkameradschaft. Er setzt sich bei den Neuwahlen gegen Bruno Hübner durch, der Zweiter Vorsitzender wird.
König Konstantin von Griechenland zieht im Machtkampf mit der seit dem Frühjahr herrschenden Millitärjunta den Kürzeren. Ein dilettantisch geplanter Gegenputsch misslingt. Konstantin muss nach Rom flüchten.