Gebühren bleiben stabil

von Redaktion

Kraiburg – Die Kalkulation der Abwassergebühren für die Jahre 2017 bis 2020 stellte Monika Bönisch von der Verwaltung im Gemeinderat vor. Für die Gebührenkalkulation für 2018 habe sie auch Investitionen mit aufgenommen, etwa 421000 Euro für die Schmutzwasserkanäle. Für die Kläranlage Waldkraiburg müssen 40000 Euro für Investitionen gerechnet werden (laut Rücksprache mit den Stadtwerken). Das Regenrückhaltebecken in der Kumpfmühle wird die Gemeinde 121000 Euro kosten.

Für 2019 und 2010 rechnet sie mit je 100000 Euro für die Schmutzwasserkanäle und wieder je 40000 Euro für die Kläranlage. Ende 2020 liege die Abwasserbeseitigung mit Anschaffungs- und Herstellungskosten bei insgesamt 15,586 Millionen Euro.

Auf der Einnahmenseite rechnet Bönisch 2018 mit 50000 Euro, 2019 mit 168000 Euro (inklusive Kumpfmühle) und 2020 wieder mit 50000 Euro.

Die laufenden Betriebskosten benennt sie für 2016 mit fast 300000 Euro, für 2017 bis 2020 nimmt sie jeweils in etwa 301000 Euro an.

Die Nachkalkulation der Jahre 2012 bis 2016 für die gemeindliche Abwasserbeseitigungsanlage im Jahr 2017 hat einen Gesamtdeckungsbetrag in Höhe von 94399 Euro ergeben. Die Überdeckung wird in die neue Vorkalkulation ab 2017 bis 2020 übernommen. „Unter Berücksichtigung der genannten Zahlen ergibt sich ein Gebührenbedarf bei Schmutzwasser in Höhe von 1,85 Euro pro Kubikmeter“, erklärt Bönisch. Die Gebührenhöhe könne damit bei der Grundgebühr (45 Euro für kleine Zähler bis 4 Kubik, 57 Euro für große Zähler ab 4 Kubik) und bei Verbrauchsgebühren (Schmutzwasser 1,85 Euro, Mischwasser 2,05 Euro) in der bisherigen Höhe beibehalten werden. So hat es der Gemeinderat einstimmig beschlossen.

Bürgermeister Heiml ergänzte, dass Sanierungen notwendig werden könnten. Oft seien die Hausanschlüsse nicht ganz dicht, es gebe viele Quellen an den Hängen. „Da haben wir deutlichen Wassereintrag“, sagte er und stellte fest: „Wir in Kraiburg sind generell recht günstig bei den Gebühren.“

Das Gremium beschloss eine Anpassung der Wassergebührensatzung. Hintergrund ist eine EDV-Umstellung im November. Daher konnte die Jahresabrechnung nicht wie bisher üblich Mitte November erfolgen, sondern kommt erst im Januar oder Februar. Die Vorauszahlungstermine werden angepasst. Die bisherige erste Vorauszahlung zum 15. Februar entfällt.kla

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