„Wenn ich Muße finde, mache ich so was“: Ulli Höllinger hat für Fritz Köhler dieses Kreuz gestaltet.
Waldkraiburg – Die Schafe für die orientalische Krippe sind schon in Auftrag gegeben. Nach und nach möchten der Pfarrgemeinderat und die Kirchenverwaltung von Christkönig die Jahreskrippe neu gestalten. Die Hochfeste des Jahres sollen dann in biblischen Szenen dargestellt werden. Morgen, an Heiligabend, schaut es erstmal noch bayerisch aus im Kripperl. Wenn es mit der orientalischen Landschaft endlich so weit ist, hat Ulli Höllinger seinen großen Auftritt. Er ist Hausmeister und Kirchenmaler in Personalunion und wird sich um die Hintergrundgestaltung der einzelnen Szenen kümmern. Ihm schwebt vor, die Weite darzustellen. Loslegen wird er wohl im Februar und mit Acryl auf Leinwand malen, die er dann auf einer dünnen Platte befestigt. Die Umstellung der Jahreskrippe kostet Geld. 6000 Euro hat die Pfarrgemeinde schon ausgegeben – für die Schafe und den neuen Schaukasten. Das Geld hat die Kirchenverwaltung bewilligt. Das Projekt wird nicht ganz günstig, schließlich sollen alle Figuren ersetzt werden, daher muss es schrittweise umgesetzt werden. Und, weil es von Spenden abhängig ist, wie Anton Kindermann vom Krippenteam – zu dem auch Thomas Marschner gehört – erklärt. Allein die Anschaffung der Heiligen Familie kostet 400 Euro.
„Als erstes Motiv im Jahr 2018 haben wir beschlossen, die Kreuzigungsszene – und wenn finanziell möglich – die Auferstehung darzustellen“, erklärt Kindermann.
Die biblischen Szenen aus dem Neuen Testament sollen den christlichen Jahreslauf in dem Schaukasten zeigen. Vor allem Kindergärten und Grundschulen, die die Hochfeste im Religionsunterricht thematisieren, sind eingeladen, die Jahreskrippe in der Christkönig-Kirche zu besuchen. Wer die Neugestaltung der Jahreskrippe unterstützen möchte, kann sich an Anton Kindermann unter Telefon 08638/67800 wenden.