Gymnasium Waldkraiburg

Adventsmusik in harmonischer Vielfalt

von Redaktion

Von klassischen Weisen über alpenländische Lieder bis hin zu Rock und Pop reichte der bunte musikalische Bogen des Adventskonzerts, zu dem das Waldkraiburger Gymnasiums an zwei Abenden in die Kirche Maria Schutz eingeladen hatte, um das Publikum auf das nahende Weihnachtsfest einzustimmen.

Waldkraiburg – Mit einer kraftvollen „Suite pour Trompette“ eröffnete Barbara Hein die Darbietungen, bevor Oberstudiendirektor Helmut Wittmann die Gäste begrüßte.

Und schon mit dem Lied „Es naht ein Licht in dunkler Nacht“ von Lorenz Maierhofer brachte das Vokalensemble Adventsstimmung in das Gotteshaus.

Bei G.F. Händels bekannter Hornpipe aus der „Wassermusik“ folgte das Schulorchester exakt seiner Dirigentin Sonja Funiok ebenso wie die vorwiegend aus Bläsern bestehende Big Band bei den poppigen „Bells of Christmas“ von Chris de Burgh.

Verhalten samtig als Kontrast dazu das Flötenensemble mit „Omoi“. Die Vielfalt der musikalischen Gruppen des Gymnasiums wurde erweitert durch die flotten Boomwhakers der Q12 auf ihren bunten Kunststoffröhren, die mit groovigen Rhythmen fast zum Tanzen aufforderten. Abwechslungsreiches Gegenstück dazu das Vokalensemble mit „Advent is a Leuchtn“, dessen strahlende Sopranstimmen aufforderten: „Macht`s Friedn und tuats enk vertragn!“

Recht sicher in ihrer Intonation anschließend die Streicher des Orchesters mit Gustav Holsts „In the Bleak Midwinter“, verstärkt durch Akkordeon und Schlagzeug. Eine „Chiemgauer Bläserweis“ ließen David Munding und Barbara Hein auf Tuba und Trompete folgen, die wiederum von einer klar strukturierten Boomwhaker- Melodie abgelöst wurden.

Schließlich setzte die Big Band mit den fast walzermäßigen „Christmas Pipes“ von Brendan Graham einen weiteren neuen Akzent.

Das Vokalensemble ließ mit dem hellen und heiteren „I will sing with the Spirit“ von John Rutter fast klassische Rhythmen folgen, dem sich das bekannte Menuett aus Händels „Wassermusik“ anschloss. Hier beeindruckten die Bläser mit ihrer ausgeprägten Dynamik. Ausdrucksstark und voller Strahlkraft die Stimme von Hannah Kreck mit Christina Perris Song „A thousand Years“, begleitet von Fabian Schmidt am Klavier.

Mit der teils marschartigen „Music from Frozen“ aus dem Soundtrack zur „Eiskönigin“ folgte die Big Band und danach als harmonischer Kontrast das Vokalensemble mit „Sing ma im Advent a scheene Weis, stad und still“, ein schlichtes, berührendes Chorlied. Nach Händels „Balla“ der Flötengruppe folgte ein weiterer Höhepunkt im Programm.

Hannah Kreck faszinierte mit dem gefühlvollen „Opa- Lied“ an ihren Großvater, von ihr selber komponiert und auf der Gitarre begleitet: „Du bist vui z’friah furt; wia is denn da drobn ‚s Weda?“

Swingend – getragen ging es dem Ende des Konzerts entgegen mit Bryan Adams` „Christmas Time“, bevor sich Chor und Band zum großen Finale im Kirchenraum versammelten. Sänger und Musikanten sprühten vor Musizierfreude bei „The Spirit of the Season“ und dem präzisen „Parampampampam“ aus dem „Little Drummer Boy“.

Einen mächtigen Schlussakkord setzten sie bei der harmonischen Verbindung von Chorgesang und Orchester im „Adiemus“ von Karl Jenkins und forderten das Publikum auf: „Follow the Star to Bethlehem“.

Dies geschah mit dem gemeinsam gesungenen „Macht hoch die Tür“, dem nicht enden wollender Applaus folgte. Er galt allen Mitwirkenden, aber besonders auch der musikalischen Gesamtleitung von Sonia Funiok und Peter Ihle.

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