Aktuelles Interview

Das Kind in dir

von Redaktion

Vom Koch, Kellner, Gastronom und Barbesitzer zum Berater und Coach. Was beide Berufswelten gemeinsam haben? „Das Zuhören“, sagt Robert Plucinsky, der im zweiten Anlauf seine Berufung gefunden hat. Der gebürtige Waldkraiburger lebt seit zehn Jahren in Berlin und hat kürzlich ein Kartenset „Inneres Kind“ herausgebracht. So soll man spielerisch große Themen, die in der Kindheit ihren Ursprung haben, angehen.

Waldkraiburg – In der Psychotherapie ist die Arbeit mit dem „Inneren Kind“ sehr verbreitet. „Ob bei übertriebener Selbstkritik, einem schwachen Selbstwertgefühl, Problemen in Beziehungen, Ängsten, finanzieller Unsicherheit, fehlender Selbstliebe und unerklärlichen Blockaden: Schau dir dein inneres Kind an!“, empfiehlt auch Coach Robert Plucinsky.

Vom Kellner zum Coach: Wie kam es dazu?

Ich hatte nach meiner Ausbildung zum Koch und zum Betriebswirt gemeinsam mit meinem Zwillingsbruder eine Mischung aus Bar und Bistro in Waldkraiburg. Da es mich aber immer schon in die Großstadt zog, bin ich vor zehn Jahren nach Berlin gegangen und habe dort ein Lokal eröffnet. Meist war ich im Service, da kommt man mit den Menschen ins Gespräch, hört viele Geschichten. Wenn sich Leute mir anvertraut haben, habe ich mir immer viele Gedanken darüber gemacht und gemerkt, dass ich das zu meinem Beruf machen möchte.

Sie haben sich zum „Innerwise Mentor“ ausbilden lassen und bezeichnen sich selbst als energetischen Berater. Was ist das?

In meiner Berliner Praxis unterstütze ich Menschen, ihren eigenen Weg zu finden, ihrer eigenen Stimme zu folgen, auch Krankheitsursachen zu entdecken und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Ich bin zudem Dozent für den Armlängentest. Das ist ein kinesiologischer Muskeltest, der eine wichtige Entscheidungshilfe im privaten und beruflichen Alltag sein kann. Den wende ich auch in meiner Praxis an. Aus meiner Arbeit ist dann die Idee für das Kartenset „Inneres Kind“ entstanden.

Was ist das „Innere Kind“?

Das ist ein Teil der Persönlichkeit, der in jedem Erwachsenen steckt. In ihm schlummern vergangene Gefühle und Erfahrungen. Viele Konfliktthemen, die uns als Erwachsene beschäftigen, kommen aus der Kindheit: Das können Probleme in Beziehungen, schlechter Umgang mit Finanzen, aber auch ein sehr ängstliches Wesen sein. Manche Menschen schleppen negative Gefühle aus der Kindheit mit, die man lösen kann, wenn man sich mit dem inneren Kind befasst.

Und dabei hilft das Kartenset?

Ja. Die 48 Karten sollen unter anderem dabei helfen, negative Gedanken in positive umzuwandeln. Im Booklet ist jede Karte näher erklärt. Die Karten können Berater und Therapeuten, aber auch Privatpersonen verwenden. Ziel ist es, spielerisch anzufangen, sich selbst zu entdecken. Es eignet sich für Menschen, die anfangen möchten, ihre Themen eigenverantwortlich zu klären.

Aber einen Therapeuten kann das Set nicht ersetzen?

Nein, es gibt immer Themen, die einen überfordern und die man besser mit einem Therapeuten bespricht.

Weitere Infos

www.inneres-kind-

kartenset.de

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