Unvollständige Asphaltierungsarbeiten und zu hohe Hecken

von Redaktion

Bürgermeister Robert Pötzsch beantwortete in der Bauausschusssitzung Anfragen von Stadträten und Bürgern

Waldkraiburg – Eine Anfrage von Umweltreferent Gerd Ruchlinski im Bauausschuss und ein darauf folgender Artikel in unserer Zeitung hat vermutlich dafür gesorgt, dass ein Lastwagenfahrer, der im Sommer hartnäckig in der Schichtstraße seinen Lkw parkte und den Verkehr beeinträchtigte, danach in diesem Bereich nicht mehr gesehen wurde. Das teilte Bürgermeister Robert Pötzsch in der jüngsten Ausschusssitzung mit, in der er eine Reihe von Anfragen beantwortete.

Verkehrsreferent Rainer Zwislsperger machte schon in der Mai-Sitzung des Ausschusses darauf aufmerksam, dass die Straßenabläufe am Grünen Weg zum Teil gesunken sind und eine Gefahr für die Radfahrer darstellen. Der Stadtrat bat, der Betriebshof möge das reparieren.

Die Verwaltung habe den Abschnitt zwischen Troppauer- und Ebner-Eschenbach-Straße überprüft, so der Bürgermeister. Die abgesunkenen Straßeneinläufe sind demnach Folge des Alters und schlechten Zustands der Straße. Der Einlauf im Einmündungsbereich der Troppauer Straße, der besonders stark abgesunken ist, wurde mittlerweile repariert. Dies geschah erst im November, da der Betriebshof derartige Reparaturen nicht ausführt und die Baufirma im Rahmen des laufenden Jahresauftrags wegen hoher Auslastung laut Pötzsch nicht früher damit beginnen konnte.

Im November hatte sich ein Anwohner im Anemonenweg in Niederndorf über die Höhe einer Hecke beschwert. Laut Bebauungsplan dürfen Grenzhecken in diesem Bereich maximal einen Meter hoch sein. Im gesamten Gebiet seien über die Jahre diverse Hecken deutlich höher gewachsen, so der Bürgermeister. Weil dies über einen so langen Zeitraum geduldet wurde, sei die Regel überholt. Man könne nicht verlangen, dass die Hecken auf einen Meter gekürzt werden.

Eine Anfrage von Ausschussmitglied Gustl Schenk aus der Oktober-Sitzung betraf die Stellplätze für einen Imbisswagen an der Gablonzer Straße. Drei Kfz-Stellplätze sind laut Bürgermeister gefordert, die Errichtung von drei Werbeschildern und drei Stellplätzen seit 2014 genehmigt.

Fertiggestellt sind mittlerweile auch die ausstehenden Asphaltierungsarbeiten auf den Gehwegen im Gerhart-Hauptmann-Weg und in der Ludwigstraße, die Gustl Schenk und Gerd Ruchlinski im Ferienausschuss monierten. Sie standen in Zusammenhang mit der Verlegung von Glasfaserleitungen für den Ausbau des Breitbandnetzes durch die Telekom im Stadtgebiet. Bei dem Ausbauvorhaben wurden etwa 4,5 Kilometer Leitungsgräben hergestellt. Die ausführende Firma hatte laut Pötzsch nach der Verlegung den Leitungsgraben verfüllt und den Gehweg asphaltiert. Die abschließenden Arbeiten für den Einbau der Asphaltdeckschicht waren aber an eine andere Firma unterbeauftragt, die nicht sofort jeden teilfertiggestellten Abschnitt mit der Deckschicht verschloss. Aus nachvollziehbaren Wirtschaftlichkeitsgründen habe diese Firma mehrere Arbeitsstellen zusammengefasst. Bei der Bevölkerung sei deshalb der Eindruck entstanden, die Wege seien nicht richtig verschlossen. Die Arbeitsstellen seien aber weiterhin als Baustellen gekennzeichnet gewesen. Mittlerweile sind diese Arbeiten für das gesamte Ausbauprojekt abgeschlos- sen.hg

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