Gars – „Garagenbrand“ war die Einsatzmeldung an die Feuerwehren. Als die Floriansjünger aus Haag und Gars zu den aneinander gebauten Garagen an der Lengmooser Straße in Gars kamen, qualmte es auch mehr als ordentlich aus einem der Tore.
Die Einsatzkräfte öffneten das Garagentor und drangen unter schwerem Atemschutz in das Gebäude ein. Der Brandherd war schnell lokalisiert: Aus einem 200 Liter Blechfass qualmte es heraus. Die Feuerwehrmänner nahmen das Fass und trugen es kurzerhand ins Freie. Jetzt war auch klar, was da so fürchterlich rauchte: Fleischteile.
Irgendjemand versuchte, diese in dem 200-Liter-Fass zu räuchern. Die Polizei wird, so teilte sie mit, jetzt Ermittlungen einleiten, um den Verursacher dieser Rauchentwicklung zu finden. Nach derzeitigem Erkenntnisstand wurde bei diesem Einsatz niemand verletzt, der Sachschaden dürfte sich in engen Grenzen halten.
Dafür war das Aufgebot an Rettungskräften groß und damit teuer: Die Feuerwehren Gars und Haag, die Kreisbrandinspektion, das Rote Kreuz und der Einsatzleiter Rettungsdienst waren bei dem „Garagenbrand“ schnell zur Stelle.
Ob das Räuchern des Fleisches erfolgreich war, teilte die Polizei nicht mit. re/syl