Kraiburger haben eigenes Gipfelkreuz

von Redaktion

Bergwanderer feiern ihr 50-jähriges Bestehen mit Jubiläums-Tour aufs Sonneck

Kraiburg – Die Bergwandergruppe Kraiburg feiert ihr 50-jähriges Bestehen, außerdem 40 Jahre Kraiburger Kreuz am Sonneck im Wilden Kaiser. Deshalb findet am Samstag, 8. September, eine Tour auf das Sonneck statt. Dort feiert Pfarrvikar Hilger eine Bergmesse.

Der Bau des Kreuzes erforderte ein Genehmigungsverfahren, das vor allem von Sepp Brandl vorangetrieben wurde. Ein besonderer Dank der Bergwandergruppe geht an Schorsch Jackl für die Herstellung des Kreuzes, das nach 40 Jahren noch fast wie neu erscheint.

Am 22. Juli 1978 haben sich die Freunde der Bergwandergruppe auf den Weg gemacht und den Sockel errichtet. Am 9. September wurde von 24 Bergsteigern das Kreuz aufgestellt.

Die Einweihung des Kreuzes fand erst im zweiten Anlauf, am 17. September statt. Eine große Anzahl Bergfreunde machte sich auf den Weg, um die Einweihung mitzuerleben. Der Aufstieg zum Kraiburger Kreuz erfordert Trittsicherheit und vor allem eine gute Kondition. Der Weg vom Parkplatz beim Jagerwirt in Scheffau hinauf zur Kaiserhochalm und zum Anfang des Wiesbergs erscheint noch als machbar. Am Wiesberg wird es aufgrund des Gerölls schon schwieriger und dann brennt die Sonne herein. Vom Wiesberg geht’s dann ein kurzes Wegstück seilversichert hinab zur Scharte und dann über die Kopfkraxn hinauf zum Ziel, dem Kraiburger Kreuz auf dem Sonneck mit 2.260 Meter. Die Aufstiegszeit wird mit etwa dreieinhalb Stunden bei rund 1300 Höhenmetern angegeben.re

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