Leitschiene für eine dynamische Stadtentwicklung: Ausstellung zu ISEK eröffnet

von Redaktion

Der Abschlussbericht zum Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) liegt vor. Die Ergebnisse werden bis 8. Oktober in einer Ausstellung im Rathaus präsentiert. Das ISEK sei die „Leitschiene für die Stadtentwicklung“, auf 15 bis 20 Jahre ausgelegt. So formulierte es Bürgermeister Robert Pötzsch (Dritter von rechts) eingangs der Eröffnung zur Ausstellung und machte zugleich klar, dass Stadtentwicklung sich nicht für einen solchen Zeitraum festschreiben lase, sondern ein dynamischer Prozess bleibe. Der Bürgermeister forderte die Bürger auf, sich weiter daran zu beteiligen. Pötzsch dankte den ehrenamtlichen Aktiven des Steuerkreises, die sich in mehreren Abendsitzungen engagierten, ebenso wie den Bürgern, die sich und ihre Ideen bei den beiden Planungswerkstätten eingebracht hatten. Clara Berger und Ariane Rösler (rechts) vom Stadtplanungsbüro Dragomir, das zusammen mit dem Institut für Stadt- und Regionalmanagement den ISEK-Prozess über zwei Jahren begleitet hatte, führten die Besucher in die Ausstellung ein. Ein Bestandteil des ISEK ist das sogenannte Stadtumbaugebiet. Die Definition dieses Bereichs eröffnet die Möglichkeit, nicht nur für das ausgewiesene Sanierungsgebiet im Stadtkern, sondern für einen deutlich größeren Bereich Mittel aus der Städtebauförderung abzurufen. Die Ausstellung zeigt die Ergebnisse der Bestandsaufnahme, Stärken-Schwächen-Analyse, Ziele und Handlungsempfehlungen sowie konkrete Maßnahmen mit Kostenschätzungen auf.Foto hg

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