Waldkraiburg – Vorsitzender Karl-Heinz Spiegl begrüßte in der geschmückten Halle nach dem Auftakt der Egerländer Trachtenkapelle neben den Vereinen auch die Ehrengäste und weitere Besucher. Eindrucksvoll brachte der Chor der Siebenbürger Sachsen gemeinsam mit der Blaskapelle „Nabucco“ zu Gehör.
Besondere Würdigung wurde beim Totengedenken den verstorbenen Vereinsvorständen Heinz Hampel, Peter Köhr und Walter Spiegl zuteil.
Auf die Entstehung und das 25-jährige Bestehen sowie die erreichten Ziele blickte Karl-Heinz Spiegl zurück, der seit 18 Jahren das „Haus der Vereine“ leitet und für dieses wie als „sein Eigentum“ sorgt. Sein Stellvertreter Georg Ledig dankte ihm auch im Namen der Vereine für seinen „tagtäglichen und engagierten Einsatz“.
Dass es allein nicht geht, machte wiederum Spiegl deutlich, der auch der Stadt für die Unterstützung dankte.
Pioniere haben Pilotprojekt ins
Leben gerufen
Für 25-jährige unermüdlich geleistete Arbeit übergab er zum Dank Präsente an die „guten Geister“ Karina Frey, Kurt Lohmüller und Walter Weiß.
Bürgermeister Robert Pötzsch wertete das „Jubiläumshaus“ als Pilotprojekt, das damals Pioniere ins Leben gerufen haben und wodurch auch eine interkommunale Zusammenarbeit entstanden ist. „Diese Erfolgsgeschichte wollen wir weiter erleben dürfen!“
Auch Landrat Georg Huber lobte hier den Zusammenhalt und ehrenamtlichen Dienst für die Gesellschaft. „Dieses Projekt in Selbstverwaltung ist einzigartig in Bayern und man spürt hier den Gründergeist der Vertriebenenstadt!“
Karl-Heinz Spiegl verlas auch ein Grußwort des Altbürgermeisters Jochen Fischer, dankte allen für ihre Unterstützung und meinte abschließend: „…bleib’n ma no a wengal sitz’n!“
Der Chor erfreute noch mit „Am Brunnen vor dem Tore“ und die Blaskapelle spielte weiter zur Unterhaltung auf.
Zum „Tag der offenen Tür“ konnten die interessierten Besucher die verschiedenen Räume besichtigen oder auch die Stände der Vereine. Für die Kinder gab es die Hüpfburg und eine Schminkstation und auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Zum Tanz in der alten Feuerwehrhalle spielte dann Musiker Herbert auf.