Vehikelclub

Gallenbach wird zum Oldtimer-Mekka

von Redaktion

Die Mitglieder des Vehikelclubs haben mit dem Wettergott einen Pakt geschlossen. Schöner hätte dieser Herbstsonntag nicht sein können.

Taufkirchen – So war es selbstverständlich, dass die Oldtimerfreunde ihre wertvollen Besitzgüter hervorholten und zum Treffen nach Gallenbach kamen. Die am weitesten gereisten Karossen kamen aus Österreich mit 210 Kilometern und aus Baden-Württemberg mit 320 Kilometern Anfahrt. Rund 650 Fahrzeuge, ob Autos, Motorräder oder Bulldogs und dazu Standmotoren, Stromgeneratoren und die Transmission von Clubmitglied Hans Gottbrecht, konnten besichtigt werden.

Die Transmission aus den 20er-Jahren fand sehr großes Interesse. Sie wurde vor rund 100 Jahren schon eingesetzt in Zimmereien, Sägewerken und Mühlen. Beim Treffen vorgeführt wurde diese Maschine, die mit einem Motor sieben verschiedene Maschinen antreiben konnte.

Besondere Beachtung bekam verständlicherweise auch ein Ford aus dem Jahr 1926, mit dem Alex Hörterer vom „Alpenchapter“ nach Gallenbach getuckert kam.

Clubmitglied Werner Obersteiner präsentierte seinen Morgan+4, Baujahr 1952. Seitdem er ihn vor 15 Jahren in Wiesbaden kaufte, fährt er zu vielen Oldtimertreffen. „Er hot mi noch nia im Stich g’lassen“, freut sich der Besitzer voller Stolz. Aus Haag kam ein Oldtimerfreund mit seiner BMW R 25 aus dem Jahr 1949. „Bei dem passt ois z’samm“, stellten die Besucher fest, „einfach ein Original, ob Motorrad oder Fahrer dazua“.

Der Besucheransturm war wieder groß, beide Feuerwehren waren für die Parkplätze im Einsatz. Alle Mitglieder des Vehikelclubs mit Präse Josef Mußner an der Spitze waren wieder stark gefordert, damit dieses Treffen auch in diesem Jahr zu einem der größten Events in der Szene im weiten Umkreis werden konnte.

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