Bauausschuss Gars

Verkehrsschau zeigte Probleme

von Redaktion

Zu einer Verkehrsschau an der Kreisstraße bei Lengmoos traf sich der Garser Bau- und Umweltausschuss mit Verantwortlichen der Tiefbauverwaltung und der Verkehrsbehörde des Landratsamtes sowie der Polizei Mühldorf. Für die für Schulkinder und Fußgänger problematische Verkehrssituation wollte man vor Ort Abhilfe schaffende Maßnahmen finden.

Gars – Mit diesem Problem hat sich eine Bürgerinitiative der Lengmooser Siedlung beschäftigt und es war bereits Thema in einer Gemeinderatssitzung. Um die sich aus den Straßenverhältnissen und der Geschwindigkeit der Fahrzeuge ergebenden Gefahrenquellen auszuräumen, wurden drei Alternativen ins Auge gefasst: Von der Siedlung aus könnte an der südlichen Straßenseite ein Gehweg bis zur Einfahrt in den Altort angelegt werden. Oder es könnte ein solcher Gehweg nordseitig der Straße verlaufen, dort stünde mehr Platz zur Verfügung. Eine dritte Möglichkeit wäre die Verlegung der Schulbushäuschen nach Westen in Richtung Siedlung sowie das Anlegen einer Verkehrsinsel als Querungshilfe über die Kreisstraße. Die in allen Fällen notwendigen Grundstücksverhandlungen müsste die Gemeinde führen. Ein Beschluss wurde nicht gefasst.

Eine weitere Verkehrsschau wurde im Altort Lengmoos vorgenommen. Wiederholt hatte sich das Problem ergeben, dass wegen parkender Autos entlang der Kreisstraße MÜ 50 im Ort die Benutzung des Gehwegs für Fußgänger mit Kinderwagen, Rollstuhl- oder Rollatorfahrer unmöglich wurde, sodass diese gefährliche Umwege über die Fahrbahn in Kauf nehmen mussten. Da festgestellt werden konnte, dass ein Großteil der parkenden Fahrzeuge aus lokaler Umgebung stammen, wurde angeregt, dass zunächst einmal im Gemeindemitteilungsblatt klare und anschauliche Informationen veröffentlicht werden sollten, um dem Missstand abzuhelfen. Ein förmlicher Beschluss wurde nicht gefasst.

Weitere verkehrsrechtliche Anordnungen für das Gemeindegebiet wurden getroffen und einstimmig verabschiedet, darunter das Anlegen einer markierten Sperrfläche beim Gemeindehaus in Mittergars, um den in die Dorfstraße einmündenden Verkehr zu regeln sowie das Versetzen eines Verbotsschildes in Bergholz, um eine Belästigung der Anwohner durch fehlgeleiteten Lkw-Verkehr und die Gefährdung der Hangstabilität in Zukunft auszuschließen.

Abschließend teilte Bürgermeister Norbert Strahllechner mit, dass die Gemeindeverwaltung Überlegungen anstelle, um der von Bürgern geäußerten Kritik an zuweilen auffallendem wilden Plakatieren im Gemeindebereich gerecht zu werden. Man verhandle mit Anbietern für Außenwerbung und werde eine Neuregelung in der bestehenden Gemeindeverordnung finden. mün

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