Aktion 25000 Blumen

Die Stadt blüht auf

von Redaktion

Auf geht`s! 25000 Blumen für 25000 Waldkraiburger. Im kommenden Frühjahr sollen 3000 Tulpen, 3000 Schneeglöckchen, 3000 Frühlingsknotenblumen und 16000 Krokusse in verschiedenen Farben auf öffentlichen Grünflächen erblühen. Dazu zählen das gesamte städtische Grün, auch das Straßenbegleitgrün.

Waldkraiburg – Unter dem Motto „Waldkraiburg blüht auf“ sind die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, sich an der stadtweiten Aktion zu beteiligen.

Wer hilft mit, die Stadt mit einer bunten Blütenpracht

zu verschönern?

Alle die Lust haben, die Stadt mit einer bunten Blütenpracht zu verschönern, können am Donnerstag, 11. Oktober, um 18 Uhr im Bistro Cult im Haus der Kultur kostenlos die Pflanzenzwiebeln abholen. Diese sollten dann zeitnah noch im Oktober ausgebracht werden.

Neben den Zwiebeln, gibt es auch eine Anleitung sowie einen Vorschlag, wo die Blumen gepflanzt werden können. Wichtig ist, dass die Blumenzwiebeln nicht tiefer als ihr doppelter Durchmesser vergraben werden. Dazu muss einfach nur die Grasnarbe mit einer kleinen Schaufel angehoben werden, dann werden mehrere Zwiebeln auf einmal in das Loch gelegt und die Grasnarbe wieder verschlossen. Im Frühjahr erwachen die Blumen dann zum Leben.

Zwiebeln werden kostenlos abgegeben

Die Gefahr, dass die Blumenzwiebeln durch Mäuse zerstört werden, gibt es in Waldkraiburg kaum, da die sehr steinige Erde nicht den richtigen Lebensraum für die Tiere bietet.

Wer am 11. Oktober keine Zeit hat, die Blumenzwiebeln abzuholen, aber gerne an der Aktion teilnehmen möchte, kann die Zwiebeln – solange der Vorrat reicht – Montag bis Freitagvormittag bei Rosemarie Sax im Bauhof abholen.

Gruppen, die einen größeren Bedarf haben, können diesen bei Birgit Heinold-Peste, Telefonnummer 08638/9591741, E-Mail: birgit.heinold-peste@waldkraiburg.de, vorab anmelden.

Blüh- statt Rasenflächen

Die Aktion ist Teil einer größeren Initiative, deren erklärtes Ziel es ist, mehr Blühpflanzen in den städtischen Grünanlagen zu kultivieren. Auf diese Weise sollen für Honig-, Wildbienen und weitere Hautflügler Nektarquellen bereit gestellt werden, die in der offenen Landschaft nur noch selten zu finden sind. Die Schulen und die Wildlandgesellschaft haben bereits erste Projekte beigetragen, so etwa die Förderschule, die eine Rasenfläche im Siemenspark in eine Blumenwiese umgebaut hat.

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