„Lieber a Mass statt Hass“–Demo gegen AfD-Veranstaltung mit Meuthen

von Redaktion

„Schickt den Multusch auf den Mond, das ist Raumfahrt, die sich lohnt“ und auch „Nazis raus“ riefen die Demonstranten gegen die AfD-Veranstaltung gestern Abend im Haus der Kultur. Kilian Maier, Landtagsdirektkandidat der SPD hatte zum Protest gegen die Kundgebung der AfD, bei der Parteivorsitzender Prof. Jörg Meuthen sprach, aufgerufen. Rund 200 Bürger, so die Einschätzung der Polizei, quer durch alle politischen Lager kamen und pfiffen die Gegenseite, die etwa gleich stark vertreten war und den kleinen Saal aufsuchte, aus. Mit dabei waren neben SPD und Jusos „Die Partei“, die mit beißenden Satire-Plakaten gegen rechte Parolen vorgeht, das Netzwerk für Demokratie und Toleranz „Mühldorf ist bunt“, die Grünen, die ödp, die Sudetendeutsche Landsmannschaft, die Seliger Gemeinschaft, die Piraten, die „königlich bayerische Antifa“, Gewerkschaftsvertreter, „Die Linke“, die CSU durch etwa Eva Köhr (auch Arbeitskreis KZ-Mühldorfer Hart), die auf ihrem Schild forderte „Demokratie schützen – Nazis keine Chance geben“ sowie Schüler, Lehrer, Naturschützer, Asylhelfer, Künstler und auch Vertreter der Kirchen. Vor allem viele junge Leute kamen, zeigten Transparente mit den Worten „Lieber a Mass, statt Hass“ oder „Rechtsruck aufhalten für mehr Liebe“. Erwin Schmitzberger, früherer Zweiter Bürgermeister aus Töging und IG Metaller warnte vor der AfD, einer Partei, die keine Lösungen habe und nur gegen Ausländer hetzt. Richard Fischer, Zweiter Bürgermeister von Waldkraiburg, freute sich mit Kilian Maier über die große Resonanz und das breite bürgerliche Spektrum aus dem ganzen Landkreis. „Wir brauchen keine Populisten, wir in Waldkraiburg sind bunt“, so Fischer. Der Bericht über die Kundgebung folgtFoto kla

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