CSU darf bei Demo nicht sprechen

Wem gehört der Antifaschismus?

Kleiner Eklat bei der Anti-AfD-Demo, bei der es um ein gemeinsames Ziel ging: Bürger stellen sich gegen Faschismus, Rassismus und Ausgrenzung. Die örtliche CSU ist willkommen, darf aber nicht sprechen. Eva Köhr (mit Schild) ärgerte sich über Kilian Maier (am Mikro).Foto kla

Kleiner Eklat bei der Anti-AfD-Demo, bei der es um ein gemeinsames Ziel ging: Bürger stellen sich gegen Faschismus, Rassismus und Ausgrenzung. Die örtliche CSU ist willkommen, darf aber nicht sprechen. Eva Köhr (mit Schild) ärgerte sich über Kilian Maier (am Mikro).Foto kla

„Nazis raus“ riefen die Demonstranten am Rande der AfD-Veranstaltung im Haus der Kultur. Vorne mit dabei stand Eva Köhr mit dem Schild „Demokratie schützen! Nazis keine Chance geben“. Weil es ein linksliberales Bündnis war, das zum Protest aufrief, durfte die CSU-Vertreterin nicht ans Mikro – dabei wollte sie auf die Wichtigkeit der NS-Gedenkstätten im Landkreis hinweisen.

Von Andrea Klemm

Waldkraiburg – Eva Köhr ist enttäuscht, weil „eine solche ernsthafte Veranstaltung“ wie die Demo gegen die AfD am späten Dienstagnachmittag als Wahlpropaganda für SPD-Landtagskandidat Kilian Maier und die Grünen verstanden wurde, wie sie sagt. Ihr das Wort zu verbieten, bezeichnet sie als untragbar

Montag, 17. August 2026

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