Startschuss für schnelles Netz

von Redaktion

Rund 70 Interessierte nahmen an einer Informationsveranstaltung zum aktuellen Stand des Breitbandausbaus der amplus AG in Gars teil. Rund 170 Haushalte werden an neu verlegte Glasfaserleitungen mit einer Gesamtlänge von rund 37 Kilometern angeschlossen. Der symbolische Spatenstich für das Projekt ist bereits erfolgt.

Gars – Ludwig Himmelstoß von der amplus AG gab in seiner kurzweiligen Bildschirmpräsentation einen Überblick zu den im September gestarteten Tiefbauarbeiten. Nächste Schritte sind die Einblas- und Spleißarbeiten der Glasfaser sowie das Setzen der Hausabschlusspunkte. Nach Abschluss der Arbeiten im Herbst nächsten Jahres sollen die Kunden von Übertragungsraten bis zu 200 Megabit pro Sekunde profitieren können. Die einmalig anfallenden Kosten für die Anbindung belaufen sich auf 799,95 Euro inklusive Mehrwertsteuer und sind vom Grundstückseigentümer zu tragen.

Ludwig Himmelstoß wies noch einmal besonders darauf hin, dass nur diejenigen Grundstücke direkt mit einem Glasfaserhausanschluss angebunden werden dürfen, deren Eigentümer vorab ihre Zustimmung zu den auf den Grundstücken notwendigen Bauarbeiten gegeben haben. Zwar sei auch eine Anbindung zu einem späteren Zeitpunkt technisch umsetzbar, jedoch müsse dann der Grundstückseigentümer mit einer deutlich höheren Kostenbeteiligung rechnen.

Nach dem Vortrag konnten viele ihre konkreten Fragen stellen. Dabei ging es um Technik, um den genauen zeitlichen Ablauf der Bauarbeiten oder auch um Besonderheiten des Kündigungsprozesses bei einem geplanten Anbieterwechsel des Kunden.

Kosten belaufen sich auf 799,95 Euro

Der Weg zum Highspeed-Internet ist für Interessenten unkompliziert: Bei Neuanschlüssen muss lediglich ein Anschlussantrag ausgefüllt werden. Den Rest erledigt die amplus AG. Bei einer Vertragsübernahme vom Voranbieter des Kunden ist zusätzlich ein Portierantrag zur Mitnahme der alten Rufnummer nötig – ein Antrag auf Telefonbucheintrag kann optional gestellt werden. Die Vertragsunterlagen samt Portierauftrag bearbeiten die Mitarbeiter der Firma amplus AG. Im Anschluss daran kündigen die Servicekräfte den Vertrag des bisherigen Anbieters für die Kunden – ein verzögerungsfreier Wechsel ist somit gewährleistet. Wechselfreudige Anwohner sollten ihr Augenmerk auf die sogenannte „IP-Umstellung“ bei ihrem bisherigen Anbieter legen. Denn mit Umstellung auf die VoIP-Technik beginnen neue Vertragslaufzeiten mit 24-monatiger Dauer, was eine zweijährige Wartezeit auf das schnelle Internet der amplus AG zur Folge hätte. re

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