Stadt sucht mögliche Arbeitskräfte für Firmen

von Redaktion

Auspendler als „stille Reserve“ angedacht

Waldkraiburg und die Welt – „Wo sind die Arbeitskraftreserven?“ Diese Frage steht über einem Artikel zum Thema Fachkräfte- und Mitarbeitermangel in der Waldkraiburger Industrie, den die Zeitung in der Woche vor 50 Jahren veröffentlicht hat.

Anlass für den Bericht ist ein „etwas ungewöhnliches Schreiben“, in dem sich Bürgermeister Josef Kriegisch an die 700 Auspendler in der Stadt wendet. Nehmen sie die oft weiten Wege in Kauf, weil sie in der Stadt selbst keine geeignete Stelle finden? Die Stadt bittet die Auspendler um vertrauliche Angaben zu ihrer Beschäftigung und ihrem Verdienst. Auf diesem Weg soll ermittelt werden, wie groß die „stille Reserve“ an Arbeitskräften für jene Unternehmen wäre, die sich in der Stadt ansiedeln wollen.

Denn die Arbeitslosenquote in Stadt und Arbeitsamtsbezirk ist „gleich null“. Ein bereits ansässiges Unternehmen benötige fast 200 neue Arbeitskräfte, vier größere Betriebe stehen in Verhandlungen, sich im neuen Industriegebiet niederzulassen.

30 Prozent aller Waldkraiburger leben 1968 in Wohnungen der Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft. Schüler aus fünf Landkreisen (Mühldorf, Wasserburg, Altötting, Erding und Vilsbiburg) besuchen die Realschule in Waldkraiburg. Der 62-jährige Josef Jammers wird neuer Pfarrer in Pürten. Fast ein Jahr war die Stelle verwaist. Mit der Plastik eines Münchner Kindls samt Wasserspielen will die Waldkraiburger Grundstücksgesellschaft den Münchner Platz gestalterisch aufwerten.

Das neue Übergangswohnheim für Spätaussiedler in Waldkraiburg ist eines von insgesamt 13 in ganz Bayern.

Silbermedaille für Uli Lode: Auf der Bavaria Rallye, einer 26-Stunden-Non-Stop-Fahrt, erreicht das Team des Waldkraiburger Lizenzfahrers auf BMW 2000 den zweiten Platz. Mehr als 500 Kilometer auf schelchtesten Schotter- und Waldwegen sind zu bewältigen. Nur 60 von 115 Startern kommen in die Wertung.hg

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