nachgefragt
Nix für Kinder, nix für Erwachsene
Beim Tag der Jugend präsentierte sich das Haus der Jugend mit seinen Angeboten
Was magst Du am Haus der Jugend?
Waldkraiburg – Die Billardkugeln klackerten, die Dartscheibe jubilierte bei Treffern und die Sprühdosen zischten – beim vierten Waldkraiburger Jugendtag im Haus der Jugend. Abends gab es auch eine Party. Ein Tag für diejenigen, die keine Kinder mehr sind, aber auch noch nicht ganz erwachsen.
Endlich auch eigener Tag für Teenager
Beim Kindertag, den es schon seit Langem gibt, sei die Frage aufgekommen: Warum gibt es sowas für Teenager nicht? Und so sei die Idee für den Waldkraiburger Jugendtag entstancen, erinnert sich Cristina Martin, die Leiterin des Hauses. Der erste Samstag im Oktober sei nun immer für die Waldkraiburger Jugend reserviert.
Bürgermeister Robert Pötzsch sah den Tag auch als „Einladung“ an diejenigen, die das Haus der Jugend noch nicht kennen, mal vorbeizuschauen. Jugendreferentin Charlotte Konrad erinnerte daran, dass es seit 35 Jahren in Waldkraiburg dieses Gebäude gibt. Und sie dankte dem Team: „Wertvolle Arbeit wird in diesem Haus geleistet.“ Sie hatte ein Quiz rund um das Haus der Jugend mitgebracht, das die jungen Frauen und Männer auch ausfüllten. Wie viele Fenster das Jugendzentrum hat oder wie die drei Bürgermeister der Stadt heißen, galt es, zu wissen.
Die drei Stadtoberhäupter waren auch beim Feiern dabei. Robert Pötzsch, Richard Fischer und Inge Schnabel spielten einige Runden am Kicker. Dann war der wieder frei für ein Turnier, das Mitglieder des Jugendparlaments an verschiedenen Stationen betreuten.
Viele Angebote:
Graffiti und mehr
Draußen konnten sich die Jugendlichen an der Sprühdose versuchen. Unter Anleitung des Ampfinger Graffiti-Künstlers Rudi Huber sprühten einige an eine vorbereitete Wand. Verhungern und verdursten musste natürlich auch niemand. Wobei das mit dem Trinken im Haus der Jugend ganz klar geregelt ist: Wer unter 18 Jahre alt ist, bekommt keinen Alkohol.