Diesel-Grundschule

Aufstockung verzögert sich

von Redaktion

Kommt es im Zuge der geplanten Erweiterungen am Förderzentrum und an der Grundschule im Schulzentrum an der Dieselstraße zu einem Tausch von Schulgebäuden? Noch ist nichts entschieden, sagt der Bürgermeister. Doch mehrere Optionen sind im Gespräch.

Die geplante Aufstockung der Diesel-Grundschule verzögert sich. Das teilte auf Anfrage Bürgermeister Robert Pötzsch mit. Eigentlich sollten die neuen Räume bereits im Herbst 2019 zur Verfügung stehen. Dieser Termin sei aber nicht zu halten, weil derzeit keine Planer und Architekten zu bekommen sind, so Pötzsch.

Schultausch ist eine Option

Waldkraiburg – So viel steht fest: Der Landkreis will die Raumnot im Förderzentrum beheben und damit auch die Voraussetzungen für die Nachmittagsbeschulung der Förderschüler schaffen. Mehrfach hat Landrat Georg Huber diese Absicht bekräftigt.

Erweiterung oder Tausch mit der

Liszt-Mittelschule

Ebenso fix ist der Plan der Stadt, die benachbarte Diesel-Grundschule um eine Etage aufzustocken. Dadurch bekäme die Schule, die mit steigenden Schülerzahlen rechnet, nicht nur zusätzlich vier bis fünf Klassenräume, auch der Hort könnte im Haus bleiben.

Die geplanten Erweiterungsmaßnahmen sollten aber nicht isoliert für die einzelnen Schulen betrachtet werden. Aus diesem Grund wurde mit dem Landkreis und der Stadtbau GmbH eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Die Schulen haben dazu ihren Raumbedarf angemeldet.

Wie Bürgermeister Robert Pötzsch auf Anfrage mitteilt, wurden in der Studie nicht nur die Erweiterung der Förderschule und die Aufstockung der Diesel-Grundschule am bestehenden Standort untersucht, sondern weitere Optionen geprüft. Dazu zählt unter anderem eine Erweiterung des Förderzentrums unter Einbeziehung von Räumen der Grundschule ebenso wie ein Tausch der Schulgebäude: Dieser sähe vor, dass die Förderschule in das Gebäude der Liszt-Mittelschule in Waldkraiburg-Süd zieht, wo sich bereits zwei andere Schulen befinden, für die der Landkreis Sachaufwandsträger ist (Realschule und Gymnasium). Im Gegenzug würde die Liszt-Mittelschule an die Dieselstraße umziehen, direkt neben die Diesel-Mittelschule. Auch in diesem Fall soll es laut Bürgermeister dabei bleiben, dass die beiden Mittelschulen getrennte eigenständiger Einheiten bleiben.

Die Machbarkeitsstudie liegt – mit Kosten unterlegt – mittlerweile vor. Ergebnis und Empfehlungen will der Bürgermeister allerdings noch nicht öffentlich machen, sondern zunächst die Schulleiter informieren. Dies soll Anfang der nächsten Woche geschehen.

Danach soll die Studie den zuständigen Gremien vorgelegt werden. Bislang gebe es noch keinen Beschluss, so Pötzsch. Zu berücksichtigen sei neben schulischen Belangen die Verkehrssituation an der Dieselstraße, die einem Anstieg der Schülerzahlen Grenzen setze.

Die Vertreter der Schulen wollten sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht äußern. Entscheidend sei, dass die Veränderungen zu keiner Verschlechterung für die Schule und Unterricht führen.

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