Ein Jahr nach der Eröffnung des Großen Saals im Bischof-Bernhard-Haus legte Bürgermeister Herbert Heiml aktuelle Zahlen zu Belegung und Kosten vor. Sein Fazit fiel insgesamt zufriedenstellend aus.
Bischof-Bernhard-Saal: Erste Bilanz
Kraiburg – Zwölf Veranstaltungen, darunter drei Hochzeiten, im Jahr 2017 und – inklusive zweier Firmenfeiern – 16 Veranstaltungen bis Ende September dieses Jahres. Diese Zahlen wertete der Bürgermeister „für die Anlaufphase als absolut gut“. Bis Ende des Jahres werden es den Reservierungen zufolge insgesamt voraussichtlich 23 Veranstaltungen sein. Der Bürgermeister ergänzte allerdings, dass er für die Zukunft auf eine höhere Zahl an Belegungen hoffe. Er freut sich darüber, dass viele Kraiburger Vereine den Saal bereits nutzen.
Was die Sanierungskosten angeht, verbleibt nach Abzug der Zuschüsse bei der Marktgemeinde nach derzeitigem Stand ein Eigenanteil von 558300 Euro. Die Marke von 600000 Euro werde also nicht überschritten. „Damit sind wir noch gut aus der Nummer rausgekommen.“ Er erinnerte daran, dass die ersten Kostenschätzungen aus dem Jahr 2013 stammen und die Baupreise seitdem rapide angestiegen seien. „Wir können mit dieser Zahl noch sehr gut leben.“
Zu den laufenden Kosten sagte Heiml: Einnahmen von bisher 25000 Euro stehen Ausgaben gegenüber, die sich „in einer ähnlichen Richtung bewegen“. Allerdings sei die Heizung noch nicht abgerechnet. Zu hoch erscheinen der Gemeinde die Kosten für die elektrische Versorgung. Heiml: „Die Lüftung ist noch zu oft gelaufen.“ Die Stromrechnung sei noch nicht umgestellt, die Gemeinde habe aber bereits einen günstigeren Vertrag. „Wir schauen, dass wir die Schwachstellen wie verstecktes Stromfressen noch ausmerzen können.“