Das neue TLF 4000 fasst 5000 Liter Löschwasser, doppelt so viel wie das alte Fahrzeug, und ist mit einer Schaumlöschanlage ausgestattet, die besonders zur Unterstützung der Werksfeuerwehr in Aschau-Werk benötigt wird. Des Weiteren beinhaltet das Fahrzeug einen kompletten Rettungssatz und bietet Platz für drei Feuerwehrkameraden.
430000 Euro hat das neue Tanklöschfahrzeug insgesamt gekostet; mit rund 32000 Euro schlug darin die Schaumlöschanlage zu Buche.
Weihwasser für Löschwasser
Aschau – Nun wurde das neue Tanklöschfahrzeug der freiwilligen Feuerwehr feierlich eingeweiht. Vorstand Josef Meyer konnte neben den zahlreichen Aschauer Feuerwehrkameraden einige Ehrengäste, wie Pater Bernhard Stiegler, Bürgermeister Alois Salzeder, Kreisbrandrat Harald Lechertshuber, Kreisbrandinspektor Bernd Michel, Christian Kliemann von der Firma Magirus, Gemeinderäte und Fahnenabordnungen der Ortsvereine begrüßen.
Den kirchlichen Segen und die Weihe des neuen Fahrzeuges gab es von Pater Bernhard Stiegler. Das Fahrzeug hat „den Nutzen, die zerstörerische Gewalt des Feuers zu brechen und Katastrophen abzuwehren und dient der Feuerwehr, die Arbeit zum Wohle der Gemeinschaft verrichten zu können“. So wurde für den Schutz des heiligen Florian gebetet. Pater Bernhard Stiegler segnete das Fahrzeug.
Kommandant Anton Bruckeder schilderte den Verlauf der Anschaffung des neuen Fahrzeuges. Das TLF 4000 soll das alte Tanklöschfahrzeug aus dem Jahr 1985 ersetzen. Der Gemeinderat und Bürgermeister Alois Salzeder unterstützten die Feuerwehr und fassten den Beschluss zur Anschaffung.
Nach der Ausschreibung bekam die Firma Magirus den Auftrag. Durch einige Verzögerungen ist das Fahrzeug noch nicht zu hundert Prozent fertig, die Weihe wurde dennoch vollzogen.
Es fehlen noch Teile der Elektrik, weshalb das Fahrzeug nochmals zum Hersteller geht. Bruckeder dankte der Gemeinde, die immer ein offenes Ohr für die Feuerwehr habe.
Kreisbrandrat Harald Lechertshuber gratulierte der Aschauer Wehr zu der Anschaffung. Zusammen mit dem bereits im letzten Jahr in Dienst gestellten Mannschaftwagen setzt sich das System mit der Anschaffung von zwei Fahrzeugen auch im Landkreis immer mehr durch. Bürgermeister Alois Salzeder war bei den ersten Gesprächen zunächst überrascht von der Anschaffung von zwei Fahrzeugen, die Sorge war auch, dass ein zusätzlicher Anbau am Gerätehaus dadurch notwendig wurde. „Ich sehe aber, dass das der richtige Weg war. Es ist toll, dass sich die Feuerwehr austauscht und auch über die Grenzen hinaus zusammenarbeitet.“
Der Bürgermeister lobte den Einsatz der Kameraden beim Umbau des Gerätehauses als „außerordentlich“.
Christian Kliemann von der Firma Magirus nannte Weihe und Übergabe des TLF „ein bedeutendes Ereignis“. Die Feuerwehr habe eine Fülle von Aufgaben zu erfüllen und sei rund um die Uhr einsatzbereit.