Aschau – Die Gemeinde Aschau hat im Zeitraum von 2013 bis 2018 rund 615000 Euro in die Sanierung und Erweiterung der Wasserversorgung und deren Fahrzeuge gesteckt. Hauptsächlich ging es um den Bereich „Wirtsberg/Bräuberg“. Hier entstehen auch in Zukunft noch Kosten, informierte Bürgermeister Alois Salzeder im Gemeinderat. Nun kommen auch noch die Erschließungskosten der Baugebiete „Am Wiesengrund II“ sowie Jettenbacher Straße“ dazu und es gibt neben Kostensteigerungen für Baumaterial auch diverse Lohnanpassungen im öffentlichen Dienst.
Nun muss die Wassergebühr angehoben werden – hier hat die Verwaltung die nötigen Rechenaufgaben angestellt und das Gremium zugestimmt. Generell sei die Wasserversorgung eine kostendeckende Einrichtung. Der Gemeinderat beschloss, angesichts der guten Finanzlage auf eine Verzinsung des Anlagekapitals nach dem Kommunalabgabengesetz zu verzichten. Die Wassergebühr wird zum 1. Januar 2019 um 10 Cent auf 1 Euro pro Kubikmeter angehoben. Die jährliche Grundgebühr für den Zähler steigt bei einem Nenndurchfluss bis 2,5 Kubikmeter von 36 auf 42 Euro pro Jahr, bis 10 Kubikmeter von 54 auf 60 Euro, bis 16 Kubikmeter von 72 auf 84 Euro und über 16 Kubikmeter von bisher 570 auf 660 Euro.
Ein Durchschnittshaushalt, der rund 100 Kubikmeter im Jahr verbraucht, bezahlt künftig statt 126 Euro nun 142 Euro insgesamt. Laut Salzeder sei Aschau immer noch günstig. Der Kubikmeter Wasser kostet etwa in Gars und in Kraiburg 1,40 Euro Gebühren pro Kubikmeter.kla