Aschau – Eine Kräuterwanderung wurde vom Gartenbauverein Aschau organisiert. Ausgangspunkt war die Kräuterschnecke im Baugebiet Sonnenfeld. Rund eine Stunde marschierten die Teilnehmer unter der Leitung von Kräuterpädagogin Evi Höppner querfeldein in Richtung Pfarrheim.
Sie gab viele Tipps und Erläuterungen anhand der entdeckten Kräuter: Ihre Wirkung auf den Körper, welche Teile der Pflanzen Verwendung finden, und ihre Zubereitung oder Haltbarmachung. Als Beispiel ist die Knoblauchsrauke zu nennen – ihre Blüten (getrocknet und frisch) dienen als Pfefferersatz, der Gundermann, in vielen Rasenflächen zu finden, gilt als bayerische Petersilie und wirkt entgiftend auf den Körper und die Blätter in Schokolade getaucht, da lässt man gerne jedes „After-Eight“-Plätzchen stehen, sagt sie augenzwinkernd.
Beim Spitzwegerich gelten die Köpfchen mit ihrem nussigen Geschmack regelrecht als Power-Food (im Salat oder auch leicht geröstet). Die Vogelmiere kann mit einem sehr hohen Vitamin-C-Gehalt punkten. Gänseblümchen, Vogelmiere und Löwenzahn lassen sich sogar im Winter unter der Schneedecke frisch ernten. So war das Fazit der Wanderung:- Raus in die Natur und Augen auf.
Im Pfarrheim wurde ein bunter Salat, ein Kräuterquark mit Kresseblüte und Kräutersalz hergestellt, und anschließend verspeist – köstlich zusammen mit frischem Brot und Butter.hpf