Anstoß an Mauer genommen

von Redaktion

Nach Korrektur isolierte Befreiung erteilt

Kraiburg – Eine Einfriedung in der Wasserburger Straße, die bei einer Baukontrolle des Landratsamtes aufgefallen war, beschäftigte kürzlich den Gemeinderat. Die Mauer entspricht nicht den Festsetzungen des Bebauungsplanes „Hardtberg“, wonach Einfriedungen nur maximal einen Meter hoch sein dürfen.

Der Grundstückseigentümer wurde verpflichtet, das Gelände, wie im Plan genehmigt, aufzufüllen. Damit ist die Einfriedung automatisch wieder unter einer Höhe von zwei Metern. Gleichzeitig stellte er einen Antrag auf isolierte Befreiung, um sich die Sache nachträglich von der Gemeinde genehmigen zu lassen.

Schön ist das noch immer nicht, fand Gemeinderat Erich Unterforsthuber, der im Blick auf die nackte Mauer von einer „Katastrophe“ sprach und damit die Ästhetik meinte.

Zulässig sei es aber laut Landratsamt, sagte Bürgermeister Herbert Heiml. Die Nachbarin habe unterschrieben. Er glaube nicht, so der Bürgermeister weiter, dass „das so bleibt. Das wird sicher noch verputzt.“ Bei einer Gegenstimme erteilte der Gemeinderat die notwendige Befreiung von der Festsetzung des Bebauungsplanes. hg

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