Krippenausstellung bis Lichtmess geöffnet

von Redaktion

Gars – In Gasteig zwischen Gars und der B 12 ist „Oberbayerns größte Krippenlandschaft“ streng nach der Tradition ab Mitte Oktober bis Lichtmess (2. Februar) zu besichtigen. Peter Gasteiger baut sie auf seinem Hof in einem ehemaligen Getreidestadel jedes Jahr in 150 Arbeitsstunden neu und individuell auf, und bietet auch Gruppen-Führungen. Auf rund 70 Quadratmetern sind über 3000 größtenteils aus Wachs gegossene, handbemalte und mit feinen Stoffen bekleidete Figuren und ein Teil der vorhandenen rund 60 Gebäude im Stil der Höfe und Anwesen im Raum Gars um 1900 zu sehen.

Mit den übrigen Häusern und den insgesamt etwa 10000 vorhandenen Figuren könne er die Krippenlandschaft jedes Jahr komplett neu gestalten, erzählt Peter Gasteiger. Teile dieses einzigartigen Werkes erwarb er im Herbst 2002, zwei Jahre nach dem Tod des Erbauers Adolf Lohr. Der ehemalige Schreiner aus Gars hatte schon früh seine Liebe zum Basteln entdeckt und im Laufe der Jahre diese ganz besondere Krippenlandschaft entstehen lassen.

Peter Gasteiger pflegt den Nachlass mit großem Respekt. Dabei gestaltete er immer wieder ganze Szenen neu und erweitert die Krippe laufend. Dargestellt werden in der Krippenlandschaft vor allem das bäuerliche Leben und die Vielfalt alter Handwerksberufe, die Peter Gasteiger gerne genauer erläutert.

Bei Glühwein oder Tee gibt es in „Peters Holzwerkstatt“ außerdem beweglichen Krippenlandschaften, Lichterbögen, Fensterbildern und mehr zu bestaunen, für Kinder gibt es Basteln. Anmeldung zwecks Materialbedarf unter Telefon 0151/18107678 ist nötig.

Besichtigen kann man die Krippenlandschaft und die Weihnachtswerkstatt montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr sowie samstags von 13 bis 15 Uhr. Die Anfahrt nach Gasteig ist an der Staatsstraße von Thambach/B12 nach Gars ausgeschildert.

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