40 Interessierte bei „Zusammen ist man weniger allein“

von Redaktion

Damit Einsamkeit nicht krank macht, stieß der Seniorenbeirat eine neue Initiative an

Waldkraiburg – Auf ein positives Echo stieß die Initiative des Seniorenbeirats „Zusammen ist man weniger allein“. Obwohl in Kooperation mit dem Erzbischöflichen Ordinariat, ging man die Aktion überkonfessionell an.

So fanden sich im Haus „Unterm Regenbogen“ 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in entspannter Atmosphäre ein, um über die Möglichkeiten, sich untereinander zu vernetzen, zu diskutieren. Verschiedenste Ideen wurden eingebracht, wie sich Alleinlebende im Alltag gegenseitig unterstützen können und wie sich so das Leben besser genießen lässt.

Wollten die einen bei einem gemeinsamen Frühstück im Café nur jemand zum Gedankenaustausch, schlugen andere vor, miteinander zu wandern oder spazieren zu gehen oder eine Busfahrt in die nähere Umgebung zu unternehmen. Doch auch der Aspekt, sich sozial einzubringen, sei es als Lesepate oder bei kleinen Hilfsdiensten wie einkaufen, kam zur Sprache.

„Einsamkeit kann krank machen, und wenn ich anderen helfe, dann hilft das doch auch mir“, sagte eine Besucherin. Man überlegte, wie man sich im handwerklichen Bereich betätigen oder im Reparatur-Café mithelfen kann.

All diese Vorschläge müssen erst noch etwas Struktur bekommen, und deshalb trifft man sich am 22. November wieder im Haus „Unterm Regenbogen“. Weitere Interessierte können gerne dazustoßen.

Ein Beispiel, wie das Zusammenfinden gelingen kann, lieferten zum Abschluss drei Frauen, eine Ampfingerin, eine Frau aus Polling und eine aus Waldkraiburg:

Sie vereinbarten schon für die nächste Woche einen Treff, „nur um gemeinsam zu frühstücken und zu ratschen“.fis

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