Jettenbach –Groß war die Trauergemeinde, die am Friedhof in Grafengars Abschied von Georg Moser nahm, der nach längerem Leiden friedlich und ruhig gestorben war. Pater Ulrich Bednara hielt das Requiem und würdigte in seiner Traueransprache das Leben des Verstorbenen.
Georg Moser wurde als drittes von elf Kindern in Westerndorf bei Schloßberg im Kreis Rosenheim geboren. Bereits im Kindesalter hat er innerhalb von drei Wochen seine Eltern verloren. Nach dem Besuch der Volksschule in Schloßberg begann er eine Lehre als Schuhmacher. Diesen Beruf übte er bis zur Heirat mit seiner Frau Hedwig im Jahr 1959 aus.
Durch seine Heirat kam er in die Bahnhofssiedlung nach Jettenbach, wo das Ehepaar im Haus der Schwiegereltern eine Wohnung bezog. Georg Moser wechselte nun seinen Beruf und arbeitete bis zu seiner Pensionierung bei der Deutschen Bundesbahn. Viel Freude hatte der Verstorbene an der Enkelin Andrea und den drei Urenkeln.
Nach dem Tod seiner Frau Hedwig wurde Georg Moser von seiner Tochter Elfriede und dem Schwiegersohn Alois liebevoll umsorgt. Nach wie vor half er bei der Gartenpflege, spielte gerne einen Schafkopf und vergaß auch den Frühschoppen am Sonntag nicht.
Der Verstorbene engagierte sich bei verschiedenen Vereinen und war als fleißiger „Caritas-Sammler“ bekannt.ste