Waldkraiburg – Sichtlich gerührt wurde Bodo Leicht, ehrenamtlicher „Sprachpate“ im „Arbeitskreis Asyl Waldkraiburg“, von Mitgliedern des Arbeitskreises und Asylbewerbern, die an Sprachkursen teilnehmen, im Computerraum des „Haus des Buches“ verabschiedet. Bodo Leicht verlegt seinen Wohnort von Waldkraiburg zunächst nach Leipzig und dann nach München.
Zweiter Bürgermeister Richard Fischer, der auch Vorsitzender des Arbeitskreises ist, bedauerte den berufsbedingten Wegzug von Leicht und würdigte dessen jahrelanges engagiertes Wirken. Dieses soziale Engagement sei, so Richard Fischer, hinsichtlich der Integration nicht hoch genug wertzuschätzen. Besonders würdigte er dabei die Herzenswärme und den menschlichen, von Respekt getragenen Umgang mit den Sprachschülern. Mit dem Buchpräsent „Waldkraiburg-Bilder erzählen Geschichte“ solle Bodo Leicht, so die Hoffnung des Zweiten Bürgermeisters, die Erinnerung an Waldkraiburg wachhalten.
Susanne Vogt-Höfer, Organisatorin und Koordinatorin, Sprachpatin Eva Schnitker und Hartmut Schüder, Technischer Leiter, bedauerten den Weggang von Bodo Leicht, freuten sich aber, dass mit Paul Azemate Amune aus dem Kongo als Nachfolger, die Aufgaben des „Sprachpaten“ weitergeführt werden können.
Der „Arbeitskreis Asyl“ sucht dringend weitere „Sprachpaten“, um so die Sprachkurse, die auf dem sogenannten „Tölzer Projekt“ mit Computerunterstützung beruhen, weiterhin anbieten zu können.
Ansprechpartner sind Vogt-Höfer unter der E-Mail-Adresse susanne.vogt-hoefer@gmx.de oder Schüder unter der Telefonnummer 08638/61217. re