Hurra, wir sind wieder Umweltschule!

von Redaktion

Franz-Liszt-Mittelschule erneut vom Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz ausgezeichnet

Waldkraiburg – Bereits zum fünften Mal wurde die Mittelschule an der Franz-Liszt-Straße als Umweltschule vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz ausgezeichnet.

Minister Marcel Huber überreichte die Urkunden und sagte „Bildung für nachhaltige Entwicklung beginnt im Kopf und führt über das Herz zum konkreten Handeln durch Überzeugung. Denn, was wir lieben, schützen wir.“ 118 Schulen in Südbayern wurden ausgezeichnet.

Johannes Traubmann ist der Lehrer, der alles rund um den Schulgarten koordiniert. „Die Lage der Schule, das großzügige Schulgelände und der Schulgarten mit den umgebenden Grünflächen und Baumbeständen lädt zu Umweltbildung geradezu ein“, ist der Pädagoge überzeugt.

In seinen Augen sind die Ganztagsintensivklasse und die P-Klasse geradezu prädestiniert, projektartig zu arbeiten. Für Schüler dieser Klassen sind das Erproben praktischer Tätigkeiten und das Erleben von Natur besonders motivierend und wichtig, sagt Traubmann.

Bei der Umweltbildung müsse man auch immer wieder Rückschläge hinnehmen, etwa durch Dürre, Unwetterschäden oder auch Sachbeschädigung. Jedoch lassen sich die zwei Lehrkräfte und die zwei Sozialpädagogen, die stets dran bleiben, davon nicht entmutigen.

Traubmann freut es, „dass immer mehr Kollegen auf den Zug mit auf springen und sei es nur mit kleineren Projekten oder Gesten. Wichtig sei auch die Hilfsbereitschaft vom Hausmeister. „Ohne den Konrad wär vieles gar nicht möglich gewesen, wie etwa das Gewächshaus.“

Und auch außerhalb der Schule gibt es Unterstützung, etwa durch Stadtgärtner Christian Stöckl oder die Stiftung Wildland.

Finanziell unter die Arme greifen dem Projekt die Stiftung Weltkinderlachen, die Gerd-und-Ellen-Zeidler-Stiftung sowie die Sparkasse.

Lob gibt es auch für die Schulleitung. „Sie trägt viele Ideen mit, bringt eigene ein, unterstützt, zeigt viel Verständnis für teilweise unkonventionelle Arbeitsweisen, übt konstruktive Kritik und treibt uns an“, berichtet Traubmann.

Im Schuljahr 2017/2018 waren die Themen der Umweltschule in der Franz-Liszt-Straße nachhaltiges und faires konsumieren, Upcycling-Produkte für den Weihnachtsmarkt erstellen, die Auseinandersetzung mit alternativen Lebensmittelverpackungen und umweltfreundliche Reinigungsprodukte. Natürlich ging es auch um die partielle Selbstversorgung aus dem Schulgarten sowie um „Biodiversität“. Die P-Klasse hat in Zusammenarbeit mit der Stiftung Wildland die Kalktuffquellen-Pflege in Frauendorf übernommen. Vogelfutterhäuschen für den Weihnachtsmarkt wurden erstellt und etwa ein Rama dama im Schulgarten durchgeführt. kla/re

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