„Nur gemeinsam sind wir Feuerwehr“

von Redaktion

Die Vorstandschaft der Freiwillligen Feuerwehr Jettenbach hat sich neu aufgestellt. Der langjährige Vorsitzende Richard Maier stellte sich nicht mehr zur Wahl, sein Nachfolger wurde Johann Egner. Kommandant Thomas Beham kritisierte die mangelnde Teilnahme an diversen Übungen: „Nur gemeinsam sind wir die Feuerwehr“.

Jettenbach – Die Freiwillige Feuerwehr Jettenbach hat ihre Vorstandschaft wieder komplett. Während der Jahreshauptversammlung in der Bahnhofs-Gaststätte Grasser wurde bei den Neuwahlen Thomas Beham als Kommandant wieder bestätigt, ebenso sein Stellvertreter Robert Lemaire.

Einen Umschwung gab es in der Vorstandschaft: Der langjährige Vorsitzende Richard Maier stellte sich nicht mehr zur Wahl, sein Nachfolger wurde Johann Egner. Für den bisherigen stellvertretenden Vorstand Robert Lemaire wurde nun Bernhard Stecher in das Amt gewählt. Schriftführer bleibt nach gutem Zureden noch Alfred Tanzer, auch Kassier Georg Lackmaier macht weiter, ebenso die Kassenprüfer Peter Heindl und Anton Schatzeder.

Bürgermeisterin

appellierte an

die Motivation

Kommandant Thomas Beham nannte derzeit 29 Aktive. In seinem Rückblick zeichnete er 14 Einsätze auf, wobei zu einigen Bränden, Verkehrsunfällen oder wegen Sturmschäden ausgerückt wurde. 23 verschiedene Übungen standen ebenso an. Darin sah der Kommandant einen wichtigen Kritikpunkt: Er monierte, dass die Teilnahme bei den Funk-, Zusatz- und weiteren Übungen sehr zu wünschen übrig lässt und appellierte auch an die Einsatz-Bereitschaft. „Ich hoffe, dass dies in Zukunft besser wird – nur gemeinsam sind wir die Feuerwehr!“

Von sechs Jugendlichen und deren etwa 20 Übungen berichtete Jugendwart Kilian Hilpoltsteiner. Er zählte dazu die Teilnahme beim FAZ-Zeltlager, Löschwasser-Suchwanderung oder Wissenstest auf. Die Jugendlichen Fabian Bruckmaier, Sebastian Gottwald und Florian Kobus sind in die aktive Wehr übergetreten.

Atemschutzwart Johannes Bruckmaier nannte zehn Atemschutzträger, zwei Brandeinsätze, verschiedene Übungen und Durchschleusung.

Richard Maier zählte in seinem letzten Vorstandsbericht viele Aktivitäten auf, darunter die Fahrzeugsegnung, Vor-Silvester-Party, Pilgerverpflegung, Ferienprogramm, Geburtstagsbesuche, die Mithilfe beim 40-jährigen Partnerschaftsfest sowie die Teilnahme bei Turnieren oder Feuerwehrfest.

Robert Lemaire entnahm aus dem Kassenbericht von Georg Lackmaier Einnahmen von 9296 Euro gegenüber den Ausgaben von 6165 Euro.

Bürgermeisterin Maria Maier appellierte an die Motivation der Floriansjünger und dankte für deren Einsatz. „Teamgeist ist wichtig. Ebenso wichtig ist die Jugend für die Zukunft der Wehr!“

Der Dank an die Ortsfeuerwehr kam auch von Kreisbrandinspektor Bernd Michel, der sich über die Jugendarbeit freute.

Scheidenden Vorstand Richard Maier

Herr Maier, warum hören Sie als Vorstand auf?

Ich bin seit 50 Jahren bei der Feuerwehr und über drei Jahrzehnte in der Vorstandschaft – früher als Kassier und Zweiter Vorstand, die letzten 24 Jahre als Erster Vorsitzender. Nun muss ich nicht mehr „in der ersten Reihe“ sein.

Warum waren Sie so lange aktiv und „vorne dran“?

Feuerwehr war mir schon immer sehr wichtig und macht Spaß – es ist mein Hobby!

Was zählen Sie zu den „Höhepunkten“ ihrer Vorstandszeit?

Unser 125-jähriges Gründungsfest im Jahr 2000, die Patenbitten in Grünthal und Gars oder ein schönes Fest ist auch die Verpflegung der Münchner Pilger, die wir schon seit Jahrzehnten alljährlich am Pfingstsonntag organisieren.

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