Waldkraiburg-Pürten/St. Erasmus – Pürten und St. Erasmus gehören zu den kleineren Dörfern im Landkreis. Doch die Katholische Landjugend ist im Inntal eine „große Nummer“. Auf 66 Mitglieder ist die Gruppe angewachsen, davon können andere Orte nur träumen.
Die Jahreshauptversammlung hat das Führungsteam der Landjugend Pürten-St. Erasmus bei den Neuwahlen nahezu komplett bestätigt. Johannes Kapsegger bleibt Vorsitzender, sein Stellvertreter Thomas Zacherl. Vorsitzende ist weiterhin Veronika Spierer. Zur neuen Stellvertreterin wurde Elisabeth Kurtz gewählt. Daniel Schmidhuber bleibt Kassier; Johannes Hiermannsperger übernimmt das neue Amt des zweiten Kassiers. Franziska Sieghart und Sabine Englmaier teilen sich die Aufgabe der Schriftführerin, und die neuen Kassenprüfer sind Ludwig Hörth und Christoph Wagner.
Mit einem Präsent wurde Isabella Manstetter aus dem Vorstand verabschiedet.
Vorsitzende Veronika Spierer zählte 15 Gruppenstunden, 24 Termine für zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen sowie Vorstandssitzungen in ihrem Bericht auf. Aus der Chronik berichteten die Schriftführerinnen über die Mitwirkung beim Seniorennachmittag, am Pfarrfasching, bei den Aktionen „Rama dama“ und „Ruck ma zam“, bei der Aktion Rumpelkammer und vielen anderen Veranstaltungen. Das Sommernachtskino wurde gestartet, ein Jugendgottesdienst vorbereitet, ein Ausflug ins Tennengebirge unternommen. Die Jugendlichen sind in Dorf und Pfarrei aktiv. Ein Beispiel: Wie jedes Jahr verkürzen sie auch heuer Kindern am Heiligen Abend das „Warten aufs Christkind“.
Über ein Plus in der Kasse berichtete Daniel Schmidhuber. Dies wird durch die Anschaffung neuer T-Shirts geschmälert. Zudem werden Angebote für eine neue Fahne eingeholt. Im Jahr 2020, zum 50-jährigen Bestehen der Landjugendgruppe, ist eine Fahnenweihe im Gespräch.
Damit es auch künftig weitergeht mit der Jugend und die Jüngeren in die Verantwortung mit eingebunden sind, wurden „Arbeitskreise“ gebildet. Sie sollen die verschiedenen Aktionen, wie etwa den Pfarr-Frühschoppen, einen Projektchor oder die geplante Dorfplatz-Einweihung im nächsten Jahr, organisieren.
Bürgermeister Robert Pötzsch lobte die Jugendgruppe, die sich für Jung und Alt sowie in der Stadt einbringt. Als „Vorzeige-Landjugend“ bezeichneten die Kreisvorstände Agnes Kamhuber und Felix Schwarz die Truppe. Großes Lob gab es auch vom Pfarrgemeinderats-Vorsitzenden Wolfgang Hintereder, der ankündigte, dass am 19. Juli 2019 – erstmals nach 40 Jahren – wieder eine Firmung in Pürten stattfindet.bac