Immer eisern zusammengehalten

von Redaktion

Das seltene Fest der eisernen Hochzeit haben Therese und Georg Hofmeister aus Taufkirchen im Kreise ihrer Familie gefeiert. Kennengelernt hatten sich die beiden auf einem Heimweg am Lichtmesstag.

Taufkirchen – Das war auch für Bürgermeister Jakob Bichlmaier, der die Glückwünsche und ein Präsent der Gemeinde überbrachte, eine Premiere: „Ihr seid das erste Paar in meiner 22-jährigen Bürgermeisterzeit, dem ich zum 65. Hochzeitstag gratulieren kann“, meinte er ein wenig stolz.

Georg Hofmeister erblickte am 9. November 1932 in Hundberg das Licht der Welt. Seine Schwester starb bereits mit sieben Jahren, der Bruder kam von der Front nicht mehr heim. Nach der Schulzeit machte der Schorsch eine Maurerlehre und blieb 44 Jahre dem Lehrbetrieb treu. Ein schweres Rückenleiden beendete seine Tätigkeit als Maurer.

Therese Hofmeister, eine geborene Forsthuber aus Klugham bei Fraham, kam am 3. August 1932 zur Welt und wuchs mit fünf Geschwistern auf. Nach der Schulzeit war sie kurz zu Hause in der Landwirtschaft tätig, bevor sie mit 17 Jahren zum Schweikl nach Oberneukirchen kam.

Mit der Hochzeit im November 1953 wurde ihr der Hundberg zur zweiten Heimat. Die Töchter Resi, Rosmarie, Heidi und Elisabeth krönten das Eheglück. Jetzt sind sieben Enkel und sieben Urenkel stolz auf ihre Großeltern und besuchen sie gerne.

Der Alltag brachte nicht nur Sonnenschein, sondern auch sehr schwere Tage. So starb infolge eines Verkehrsunfalles Tochter Rosmarie mit 17 Jahren. Schwiegersohn Hans verstarb 2008 viel zu früh an Herzversagen.

Als Gründungsmitglied des Radlervereins und Mitglied des Seniorenclubs und des Gartenbauvereins sind die beiden Eheleute sehr geschätzt. Nähen, Flicken und Stricken bestimmen neben der Hausarbeit immer noch den Alltag von Therese. Für den Schorsch gehören kleine Spaziergänge und das anschließende Ausruhen auf der Hausbank zum Tagesablauf.

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