Nachruf

von Redaktion

Guttenburg – Die letzten Jahre ihres Lebens waren gezeichnet von Krankheit, Chemo und Krankenhausaufenthalten. Jetzt kam für die 70-jährige Hildegard Draxinger der Tod als Erlöser. Die Verstorbene, eine geborene Kowalski aus Moosham bei Haag, erblickte am 28. Dezember 1948 das Licht der Welt und wuchs mit vier Geschwistern auf. Nach ihrer Schulzeit erlernte sie in der Firma Fischer in Haag den Beruf einer Näherin. Später wechselte sie zu Brillen Rodenstock und arbeitete dort bis ins Jahr 1990.

Hochzeit feierte sie mit Josef Draxinger im Jahr 1977. Gemeinsam bauten sie das Elternhaus in Brandach aus und bezogen es 1981. Für Tochter Manuela und Sohn Andreas war sie eine fürsorgliche Mutter. Zehn Jahre pflegte sie ihre Schwiegermutter bis zu deren Tod.

Bereits 1988 musste sie sich einer Nierenoperation unterziehen, erholte sich aber wieder gut. Hildegard Draxinger war eine Blumenliebhaberin. Von der Krankheit geschwächt war ihr in den letzten Jahren der Fernseher Abwechslung. Versorgt wurde sie von ihrem Gatten Sepp mit Unterstützung des ambulanten Pflegedienstes. Jetzt konnte sie zuhause für immer die Augen schließen und fand Ruhe im Ensdorfer Gottesacker.fim

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