Autoschau am Mantelsonntag: Engelmann will nichts daran ändern

von Redaktion

Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Handel und Handwerk lehnt Zusammenlegung mit Kirchweihmarkt ab

Waldkraiburg – Der Vorschlag der Marktgilde, künftig am verkaufsoffenen Mantelsonntag im Oktober die Autoschau und den Kirchweihmarkt zu verbinden (wir berichteten), stößt bei Willi Engelmann, Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Handel und Handwerk in Waldkraiburg, auf wenig Begeisterung. „Wir organisieren den Autosonntag. Der ist gut gelaufen. Mit dem Markt hat die Aktionsgemeinschaft nichts zu tun“, so Engelmann auf Anfrage unserer Zeitung. Er erwarte sich, dass sich die Marktgilde, die im Auftrag der Stadt die Märkte in Waldkraiburg organisiert, stärker einbringt.

Weil beim Kirchweihmarkt in diesem Jahr nur noch fünf Händler vertreten waren, hatte es Kritik von Besuchern und Geschäftsleuten gegeben. Eva-Maria Kamrad von der Marktgilde hatte daraufhin eine Zusammenlegung der beiden Veranstaltungen, Autoschau und Markt, und eine Ausweitung der Autoschau auf den Sartrouville-Platz ins Gespräch gebracht.

Aus Sicht von Engelmann gibt es gewichtige Gegenargumente. Schon zeitlich passe es nicht, der Markt startet am Vormittag, die Autoschau erst am Nachmittag. „Auch platzmäßig geht es nicht“, so Engelmann, der die Autoschau am Stadtplatz belassen und nicht ausweiten will. Eine Verschiebung der Autoschau auf den Martinssonntag Anfang November schließt Engelmann aus. Das sei viel zu spät, weil‘s dann schon zu kalt ist.

Marktgilde und Stadt hatten angekündigt, sich um die Aufwertung des Kirchweihmarktes im nächsten Jahr zu bemühen. Sollte das nicht gelingen, kann sich der Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft sogar eine ersatzlose Streichung des Kirchweihmarktes am Mantelsonntag vorstellen. Engelmann: „Ich brauche den Markt nicht an diesem Sonntag.“ Die erfolgreiche Autoschau bringe längst so viel Frequenz in die Stadt, dass der verkaufsoffene Sonntag genehmigt werde.hg

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