Beim Volkstrauertag in Pürten führte die Egerländer Blaskapelle den Kirchenzug an. Den Gottesdienst in der Pfarrkirche zelebrierte Pater Walter Kirchmann. Bürgermeister Robert Pötzsch zitierte in seiner Ansprache Albert Schweitzer: „Soldatengräber sind die großen Prediger des Friedens.“ Pötzsch bedauerte, dass die Gedenktage durch das Fehlen der Zeitzeugen immer schwieriger werden. „Wir dürfen nicht vergessen, dass Frieden und ein friedliches Miteinander nicht selbstverständlich sind und müssen versuchen, auch junge Menschen in das Gedenken mit hineinzunehmen.“ Beim Volkstrauertag gehe es nicht um ein verstaubtes Ritual aus der Vergangenheit. „Wir gedenken heute nicht nur der Opfer von Kriegen und Vertreibungen, sondern auch derer von Terror, Gewalt und Anschlägen in der heutigen Zeit.“ Am Kriegerdenkmal wurde ein Kranz niedergelegt, die Fahnen senkten sich, beim Lied vom „Guten Kameraden“ wurden drei Salutschüsse zur Ehre der Toten abgegeben.Foto bac