Senkung der Kreisumlage bringt Waldkraiburg 750000 Euro

von Redaktion

Bürgermeister Pötzsch begrüßt Ankündigung des Landrats – Aber: „Man hätte den Schritt schon viel früher tun können“

Waldkraiburg – Bürgermeister Robert Pötzsch begrüßt die Ankündigung von Landrat Georg Huber, im nächsten Jahr die Kreisumlage um 2,8 Punkte zu senken (wir berichteten in der gestrigen Ausgabe). Das bringt der Stadt Waldkraiburg rund 750000 Euro. „Bei uns stehen große Maßnahmen an. Da ist jeder Euro wichtig“, so der Bürgermeister auf Anfrage.

Rund 13,6 Millionen Euro bringt die Stadt im laufenden Jahr über die Kreisumlage in den Kreishaushalt ein. Das entspricht rund 21 Prozent der Gesamtsumme. Auf 13,2 Millionen Euro belief sich die Summe im Vorjahr.

Aus Sicht des Bürgermeisters kommt der Schritt aber zu spät. „Man hätte das viel früher machen müssen und auch machen können.“ Die UWG fordere die spürbare Senkung der Kreisumlage und Entlastung der Kommunen schon seit mehreren Jahren, so Pötzsch.

Im vergangenen Jahr war die Fraktion allerdings mit dem Vorstoß gescheitert, die Umlage um drei Punkte zu reduzieren. Am Ende wurde für das Jahr 2018 eine Senkung um einen Punkt beschlossen. Dazu kommen 2019 noch einmal 2,8 Punkte, macht für die Stadt Waldkraiburg im Vergleich zu 2017 insgesamt also rund eine Million Euro mehr aus, die im städtischen Haushalt verbleibt.

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