Aschau – „Wir glauben‘s erst, wenn‘s wirklich in Betrieb geht“, sagte Bürgermeister Alois Salzeder in der Bürgerversammlung in Bezug auf das Breitbandnetz der Telekom. Bereits im Oktober 2016 hatte die Gemeinde mit der Telekom einen Vertrag zum Breitbandausbau in Aschau geschlossen. Vertraglich zugesichert war demnach eine Fertigstellung bis Oktober 2017 – das ist nun seit über einem Jahr überfällig. Schuld seien diverse Schwierigkeiten, wie der Bürgermeister resigniert berichtete. Die Leitungen seien fertig, einzelne Anschlüsse können diese nutzen. Jedoch habe die breite Masse nichts davon.
Auf www.telekom.de können die Bürger eine Verfügbarkeitsprüfung machen. Laut Telekom sei eine Freischaltung zum 30. November anvisiert; eine Garantie aber gebe es nicht.
Bürgermeister
entnervt
Es soll auch eine Infoveranstaltung anberaumt werden. Wer die Hotline anrufe, bekomme sogar manchmal die falsche Auskunft, die Entscheidung, wann freigeschaltet wird, liege bei der Gemeinde. Dem widerspricht die Verwaltung vehement. „Wir haben keinerlei Entscheidungsbefugnis“, heißt es aus dem Rathaus. Im Rahmen der Bürgerdiskussion meldete sich Sepp Graml zu Wort, der sich sehr darüber ärgerte, dass der Breitbandausbau derart stockt. „Ich hoffe, es wird jetzt endlich was“, sagte der Bürgermeister entnervt.kla