Groß und strahlend

von Redaktion

Musikverein Jahreskonzert mit Ehrungen der Jugend und der Musiker der Blaskapelle

Aschau – Groß und strahlend begann das Jahreskonzert der Blaskapelle Aschau mit dem Primus Marsch von Harald Bernt. Es war die Jugendkapelle, die das Konzert mit vier Stücken eröffnete. Damit zeigte sie, was sie unter der Leitung von Alexander Terre im vergangenen Jahr erarbeitet hatte. Nach dem beschwingten Walzer „Goldregen“ kam die schnelle Polka „Augenzwinkern“.

Katrin Hoffmann übernahm die Moderation des Abends und erinnerte in ihrer Einführung zu dem Stück „Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung“ an James Last, der den Soundtrack dazu geschrieben habe. Er habe den „Happy Sound“ geprägt. Das Stück erzählte anrührend auf musikalische Weise die Geschichte eines kleinen Jungen, der in Schwierigkeiten gerät. Leicht und schwebend kam die Melodie daher und endete mit einem Happy End. Die Zuhörer waren so begeistert, dass sie zwei Zugaben von der Jugendkapelle wünschten.

Voluminös wurde der Klang mit der vollen Besetzung der Blaskapelle Aschau, die ebenfalls unter der Leitung von Alexander Terre spielte. Mit „Euphoria“ übertrug sie ein Gefühl der Hochstimmung auf das Publikum.

Das Ave Maria von Gioacchino Rossini, hatte besonderen Charme, weil es zusammen mit dem Aschauer Projektchor gesungen und gespielt wurde. Das Zusammenspiel von Blaskapelle und Chor war gelungen, die Kapelle untermalte den Chor leise.

Mit „Musik liegt in der Luft“ gedachte Katrin Hoffmann dem verstorbenen Dieter Thomas Heck. Das Stück war die Eröffnungsmelodie zu seinem gleichnamigen Wunschkonzert im Fernsehen vor 17 Jahren. Ob lebenslustige Polka oder romantischer Walzer, die Stücke der Blaskapelle Aschau waren lebendig und mit großem Ausdruck gespielt. Besonders temporeich und lustig war Busy Bee, die eifrige Biene. Ein Lied, das mit summender, sausender Melodie intoniert wurde und kein Ende finden wollte, bis alle „Bienen“ wieder eingefangen waren. Es sicherte sich die Lacher im Publikum.

Herausragend war die Leistung von Markus Schatzeder mit seinem emotionalen Solo am Flügelhorn, in „My Dream“.

Die 80er-Jahre durften in einem Medley wieder auferstehen in Form von Liedern der Neuen Deutschen Welle. Unter drei Zugaben durfte die Kapelle nicht gehen. So endete es, wie es begann, mit „Euphoria“ – groß und strahlend noch einmal zum krönenden Abschluss.

Auch in diesem Jahr waren die jungen und die älteren Musikanten fleißig gewesen und wurden dafür ausgezeichnet. Das Bronzeabzeichen erhielten Eva Duschek, Klarinette, und Moritz Schönstetter, Tenorhorn. Silber bekamen Johannes Kapsegger, Tuba, und David Mundig, Bariton. Bei den Erwachsenen bekamen Josef Asanger und Stefan Kirmayer die Ehrennadel in Silber für 25 Jahre Musikkapelle.

40 Jahre sind Christian Wühr und Franz Mitterberger dabei und erhielten die Ehrennadel in Gold. Für 60 Jahre wurde Richard Michna mit der Musikerehrennadel ausgezeichnet. Er ist auch Ehrendirigent.

Die Auszeichnungen wurden überreicht von Landrat Georg Huber, Bürgermeister Alois Salzeder und Bezirksleiter Walter Steigthaler. Er sagte, dass die Jugendkapelle „wunderbar aufgspuit“ hätte und einen kräftigen Applaus verdient habe. Er betonte, wie wichtig die Jugendarbeit für die Blaskapelle sei.

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