Torpediertes Ehrenamt und Toiletten-Anlage für Lkw-Fahrer

von Redaktion

Bürgerversammlung Aschauer stellten Fragen – Bürgermeister Salzeder antwortete

Aschau – Die Fahrbahnmarkierung an der Tanzschule, die Lkw-Parkplätze in Aschau-Werk, die CSU-Skifreizeit und etwa nicht realisierbare Linksabbiegerspur an der Hauptstraße waren auch Themen, die die Aschauer bei der Bürgerversammlung beschäftigten.

Hans Asanger: Auf Höhe des Don-Bosco-Marktes ist auf der Hauptstraße ein breiter Geh- und Radweg. Die Laster parken halb auf dem Gehweg oder auf der Straße, das sorgt für Beeinträchtigungen. Da sollte man ein Schild aufstellen, dass man auf dem Weg nicht parken darf. Eine Linksabbiegerspur wäre ideal.

Bürgermeister Alois Salzeder: Für eine Linksabbiegerspur haben wir keinen Platz. Das andere kann ich mir vorstellen, das werden wir überprüfen. (Nach Informationen der Zeitung wird dies in der nächsten Gemeinderatssitzung thematisiert. Allerdings ist es so, dass man auf einem Gehweg grundsätzlich nicht parken darf).

Andrea Manetstetter: Die Markierung des Fuß- und Radweges an der Tanzschule ist verblasst. Das ist eine Gefahr für die Kinder, die im Dunkeln unterwegs sind. Wann wird die Markierung erneuert?

Salzeder: Die Firma für die Linierung war heuer nicht mehr zu bekommen. Ich glaube, dass es im Frühjahr funktioniert.

Manfred Nutz: Die Gemeinde hat neue Parkplätze geschaffen für die Lkws, die im Industriegebiet in Aschau-Werk etwa nachts pausieren. Kann die Gemeinde dort nicht eine WC-Anlage schaffen oder Dixie-Klos aufstellen? Die Leute parken und kochen dort. Aber Toiletten und Wasser wären wichtig. Vielleicht kann sich die Gemeinde da mit den Firmen zusammentun.

Salzeder: Wir nehmen diese Anregung gerne auf. Wir haben zwei Parkflächen geschaffen.

Sepp Graml: Der Skiclub organisiert schon sehr lange Skiausflüge für die Gemeinde. Ich ärgere mich, dass nun die CSU auch Skifahrten ausrichtet. Das torpediert ehrenamtliche Arbeit. Ich bitte hier um eine Trennung. Ich bilde mir ja auch nicht ein, dass ich eine politische Veranstaltung mache.

Thomas Wintersteiger, CSU-Ortsvorsitzender und Gemeinderat: Wir wollten keinem was wegnehmen, sondern etwas für die Gemeinde machen. So war das nicht gedacht, eventuell hatten wir es auch nicht ganz zu Ende gedacht. Vielleicht können wir gemeinsam was aufziehen.kla

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