Waldkraiburg – Ein stimmungsvolles Schulfest beendete auch in diesem Jahr den Lesewettbewerb des Buchhandels an der Realschule. Rund 20 Millionen Kinder nahmen seit 1959 daran teil – heuer wurde zum 60. Mal um die Wette gelesen.
Unter den rund 7000 deutschen Schülern waren auch die Buben und Mädchen der sechs sechsten Klassen, die sich zum Abschluss in der Aula versammelt hatten. Zither- und Akkordeonklänge und das „Stad, stad, jetzt is Advent“ der Chorklasse umrahmten diese Lesefeier, zu der Moderatorin Carolina auch den Nikolaus begrüßte. Er verwies auf die Bedeutung des Lesens, das eine riesige Welt öffnet: „Dem Leser muss sich der Inhalt mit seinen Charakteren erschließen, denn gut liest der vor, wenn sich kein Zuhörer dabei langweilt.“
Zuerst hatten alle Klassensieger aus einem selbst gewählten Buch gelesen und mit „Survival Dogs“ oder „Miles und Niles – Hirnzellen im Hinterhalt“ die Zuhörer bestens unterhalten, bis es mit dem unbekannten Band weiterging. Den Text aus Ulrich Hubs humorvoller Weihnachtsgeschichte „Das letzte Schaf“ meisterten besonders die Finalteilnehmer überzeugend, unterstützt von ihren Fan-Clubs. Die Jury, bestehend aus Lehrern, den Klassensprechern und der Vorjahrs- Lesekönigin Lena Zinn, hatte keine leichte Aufgabe zu bewältigen. Schließlich wurde sogar ein Stechen notwendig, in dem sich Daniel Huber gegen die Frauenpower von Christine Hofmann, Sophia Bartl und Nina Rußwurm behaupten konnte. Er wird die Schule im Februar beim Landkreisentscheid vertreten.fis