Nachruf

von Redaktion

Taufkirchen – Ein stilles, zufriedenes Leben ging mit dem Tod von Rosa Wastlhuber zu Ende. Die Beschwerden des Alters nahmen ihr die Kraft und so war sie seit Januar ans Bett gefesselt und wurde im Pallinger Pflegeheim liebevoll rund um die Uhr versorgt.

In Wiesmühl bei Tittmonig stand ihre Wiege, dort erblickte sie am 14. November 1930 das Licht der Welt und wuchs als Älteste von fünf Geschwistern in Toerring auf. Nach dem Schulbesuch blieb sie die ersten Jahre zu Hause und arbeitete auf dem elterlichen Hof mit, bis sie mit 20 Jahren zu ihrem Onkel kam, der Hilfe im Haus und auf dem Hof brauchte.

1971 trat sie mit Leonhard Wastlhuber aus Enggallenbach in Maria Eck an den Traualtar. Gemeinsam bewirtschafteten sie den elterlichen Hof des Gatten bis zur Verpachtung im Jahr 2000.

Die Verstorbene liebte es, solange es die Gesundheit erlaubte, Verwandtenbesuche zu begrüßen und sie zu bekochen. In den letzten Jahren musste sie sich mehreren Operationen unterziehen, verbunden mit längeren Krankenhausaufenthalten.

Der Kirchgang war für sie sehr wichtig und sie freute sich, wenn sie mit ihrem Gatten die sonntäglichen Gottesdienste im Fernsehen miterleben konnte. Jetzt ist sie am Ziel ihres Lebens angekommen und hat ihre letzte Ruhestätte im Taufkirchener Gottesacker gefunden. fim

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