Wunschbaum: Die SPD sucht Christkindl

von Redaktion

Die SPD sucht „Christkindl“, Bürger, die bereit sind, Waldkraiburgern, denen es finanziell nicht so gut geht, kleine Weihnachtswünsche zu erfüllen. Noch bis 15. Dezember können Wunschzettel an den „Weihnachtswunschbaum“, einen Christbaum im Haus der Kultur gehängt werden. Die Anonymität bleibt gewahrt.

Ursula Fischer

Organisatorin der Wunschbaum-Aktion

Foto Archiv/hg

Waldkraiburg – „Waldkraiburger helfen Waldkraiburgern und erfüllen Wünsche“ – unter dieses Motto hat der SPD-Ortsverband die wohltätige Weihnachtsaktion gestellt, die heuer bereits zum zweiten Mal stattfindet (siehe auch Kurzinterview).

Menschen, denen es nicht so gut gehe, sollen mit dieser Aktion an Weihnachten beschenkt werden, sagte Zweiter Bürgermeister Richard Fischer bei der Eröffnung der Aktion am Samstag. Christine Blaschek, Sozialreferentin des Stadtrates, und Dritte Bürgermeister Inge Schnabl freuten sich über die Initiative, die Ursula Fischer federführend organisiert. Inge Schnabl sprach von einer Super-Idee, „denn auch in unserer Stadt gibt es Elend“.

Bis spätestens

15. Dezember

Der Christbaum steht bis 15. Dezember. Spätestens dann müssen die Wunschzettel dort abgegeben werden, besser schon an den nächsten Tagen, damit sich die Organisatoren leichter tun, die Geschenke zu besorgen.

Und so funktioniert die Wunschbaum-Aktion:

Wer einen

Wunsch hat

• Wer einen Wunsch hat, kommt ins Haus der Kultur und schreibt einen Weihnachtswunsch im Wert von maximal 30 Euro auf eine der Karten.

• Der eine Teil der Karte wird an den Baum gehängt, der andere in die Wünsche-Box geworfen. Damit ist die Anonymität gewahrt. Name und Adresse, das versichern die Initiatoren, werden nicht weitergegeben.

• Wichtig: Jede Person soll nur einen Wunsch aufhängen, damit viele etwas davon haben.

Wer jemanden

beschenken möchte

• Wer einen Wunsch erfüllen will, kommt ebenfalls ins Haus der Kultur und nimmt einen Wunsch vom Christbaum, kauft das Geschenk und verpackt es weihnachtlich.

• Wichtig: Die Wunschkarte muss aufgeklebt oder angehängt werden, ehe das Päckchen an der Kasse im Haus der Kultur abgegeben wird. Das ist von Montag bisFreitag ab 14 Uhr möglich. Wer möchte, kann einen Weihnachtsgruß dazu schreiben.

• Der SPD Ortsverein sorgt dann in der Weihnachtswoche für die Verteilung der Päckchen.

Im Vorjahr 50 Päckchen verteilt

Frau Fischer, Sie organisieren die Weihnachtswunschbaumaktion heuer zum zweiten Mal. Wie waren Ihre Erfahrungen bei der Premiere?

Ich denke, die Aktion war sehr erfolgreich. Dafür, dass wir sie das erste Mal gemacht haben. Wir wussten ja nicht, wie es angenommen wird. Die Resonanz war aber durchweg positiv. Wir konnten 50 Päckchen verteilen, alle Wünsche im Wert von bis zu 30 Euro erfüllen.

Was haben Sie sich für das zweite Jahr vorgenommen?

Ich hoffe, dass wir die Aktion heuer noch ausweiten können. Wir haben deshalb auch Betriebe und Vereine angeschrieben und um Unterstützung gebeten.

In der Ausschreibung ist im Gegensatz zum Vorjahr die Aktion ausdrücklich auf Waldkraiburger Bürger beschränkt. Warum?

Im vergangenen Jahr haben sich auch Bedürftige aus anderen Orten angesprochen gefühlt. Wir mussten bis nach Oberornau fahren, um Päckchen zu übergeben. Aber das soll natürlich vor allem eine Aktion für Waldkraiburger Bürger sein. Das erwarten auch die Unterstützer. Wir bitten dafür um Verständnis.

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